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Lothar Schön seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst

Ein Herz für große und kleine Schwimmer Lothar Schön seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst

Eigentlich steht er gar nicht gern selbst im Rampenlicht. Da lobt er lieber sein Team, das so rücksichtsvoll und harmonisch zusammenarbeitet, oder seine vorgesetzte Stelle, den Kreisverband, der ihm so zuverlässig den Rücken stärkt.

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Lothar Schön leitet das Hallenbad des Landkreises Schaumburg in Rinteln und ist seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst tätig.

Quelle: cm

Landkreis/Rinteln. Doch zu seinem vierzigjährigen Dienstjubiläum darf sich Schwimmmeister Lothar Schön auch einmal ganz persönlich feiern lassen.

 Nach einer Kfz-Mechanikerlehre und dem Dienst beim Bundesgrenzschutz war es eher der Zufall, der den gebürtigen Hohenroder in den Bereich verschlug, wo er heute vielen Bürgern bekannt ist, in den Bäderbetrieb. Angefangen hat Schön als Rettungsschwimmer, der die Schwimmaufsicht im Weserangerbad unterstützte. Es folgte die Ausbildung zum, wie es damals noch hieß, Schwimmmeistergehilfen. Später machte er die Weiterbildung zum Meister, und seit 2006 ist Schön der Leiter des Hallenbades des Landkreises Schaumburg in Rinteln.

 „Der Beruf ist abwechslungsreich, und das Lernen hört nie auf“, beschreibt der sympathische Schwimmmeister die positiven Seiten seines Fachgebietes. „Die Ausbildung heute kann man gar nicht mit der früheren Lehre vergleichen. Die jungen Leute müssen sehr viel über Technik und Wasserhygiene wissen. Auch Lehrproben für Schwimmunterricht und Wassergymnastik gehören heute zum Prüfungsprogramm.“ Rettungswesen und Erste Hilfe sind weiter Bestandteile der Ausbildung. „Man muss sich fit halten. Alle zwei Jahre gibt es eine Überprüfung der eigenen Einsatzfähigkeit.“

 Im Rückblick auf seine langen Arbeitsjahre erinnert sich Schön besonders gern an die Zeit, wo er auch im ehemaligen Deckberger Waldbad Dienst tat. „Dieses kleine Bad und seine Gäste. Das war wie eine Familie.“ Und wenn man ihn nach aufregenden Erlebnissen fragt, berichtet er wohl auch davon, wie er ein Kind, das schon leblos im Wasser lag, gerettet hat. „Einmal schwammen morgens eine Mutterente und ihre vier Küken im Weserangerbad. Als der Badebetrieb losging, flog die Mutter ängstlich davon. Aber die Küken konnten noch nicht fliegen und kamen auch aus dem Becken nicht heraus. Da bin ich ins Wasser, um die Kleinen zu fangen. Die sind vielleicht schnell. Ein Badegast hat sie dann in seiner Badetasche verstaut und gemeinsam haben wir sie an der Weser wieder abgesetzt. Da hat sie die Mutter dann eingesammelt“, lächelt Schön bei dieser Erinnerung.

 Ein Herz für die Kleinen zeichnet den Schwimmmeister auch im Badebetrieb aus. Die Kinderschwimmkurse gehören zu seinen Lieblingsaufgaben. „Das ist ein echtes Erfolgserlebnis, die Kinder als Nichtschwimmer in Empfang zu nehmen, und als Schwimmer zu verabschieden.“ In diesem Bereich setzt sich Schön sogar ehrenamtlich ein. Bei ihm können die Kinder des Kinderschutzbundes das Schwimmen erlernen. „Die haben richtig Lust, das merke ich. Und wenn sie ein Abzeichen errungen haben, sind sie stolz wie Oskar.“ cm

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