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MKK erzielen Rekordergebnis

Landkreis MKK erzielen Rekordergebnis

Das Geschäftsjahr 2016 ist für die Mühlenkreiskliniken (MKK) das erfolgreichste in der bisherigen Geschichte. Der Jahresüberschuss des kommunalen Gesundheitskonzerns beläuft sich auf 6,1 Millionen Euro. Damit haben die Mühlenkreiskliniken zum sechsten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis präsentieren können.

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Quelle: Grafik: Sascha Maaß

MINDEN/LÜBBECKE. Umsatz

Im Jahr 2016 war eine gestiegene Zahl stationär behandelter Patienten (73870) bei einem gleichzeitigen Anstieg der für die Abrechnung wichtigen Case-Mix-Punkte bei gleichbleibender Fallschwere (Case-Mix-Index) zu verzeichnen. Im Ergebnis ergibt sich ein gestiegener Jahresumsatz von 334 Millionen Euro (2015) auf 358 Millionen Euro. Das operative Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg leicht von 20,3 auf 20,7 Millionen Euro.

Kosten

Die Mühlenkreiskliniken sehen sich stetig steigenden Kosten gegenüber. Allein die Kosten für Material sind 2016 um 5,1 Millionen Euro gestiegen. Die mit Abstand größte Steigerung ist dabei bei den medizinischen Sachkosten zu verzeichnen. Gleichzeitig versuchen die Kostenträger, die Ertragsseite immer weiter zu drücken.

Mitarbeiterzahl

Das Wachstum in allen Bereichen schlägt sich auch bei der Mitarbeiterzahl nieder. In den Jahren 2015 und 2016 wurden 180 Personen neu eingestellt. Zum Stichtag 31. Dezember 2016 haben 4520 Personen in einem der sechs Standorte oder der Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken gearbeitet. Der Personalaufbau betrifft den pflegerischen und ärztlichen Bereich. Allein in der Pflege sind mehr als 70 neue Stellen geschaffen worden. Zudem wurden knapp 30 neue Ärzte eingestellt.

Investitionen

Der Bau des Campusgebäudes war 2016 die größte Investition der Mühlenkreiskliniken. 9,9 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Aber auch in Medizintechnik wurde investiert, insgesamt 22,8 Millionen Euro, davon allein 15,5 Millionen Euro aus Eigenmitteln. Gleichzeitig konnten die Verbindlichkeiten weiter reduziert werden. Waren es 2015 noch 189 Millionen Euro Schulden, beliefen sich die Verbindlichkeiten 2016 auf 164 Millionen Euro. Der größte Teil dieser Schulden stammt immer noch aus dem rund 280 Millionen Euro teuren Neubau des Johannes Wesling Klinikums vor zehn Jahren.

Ausblick

Für 2017 erwartet der Vorstand ein moderates Wachstum und einen positiven Jahresabschluss. Als größte Investition ist ein neues Parkhaus am Standort des Johannes Wesling Klinikums geplant. Dort wird außerdem derzeit das Leistungsangebot um die Plastische Chirurgie erweitert. Den Schwerpunkt soll bei der Rekonstruktion von Gliedmaßen nach Unfällen darstellen.

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