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Mehr Betreuer für Migranten

Kreistagsgruppe WIR/FDP/Möller Mehr Betreuer für Migranten

Mehr hauptamtliche Flüchtlingsbetreuer für den Landkreis fordert die Gruppe WIR/FDP/Möller im Kreistag. Die Flüchtlingsthematik steht im Jahr 2015 nach Einschätzung dieser Gruppe „zweifelsohne ganz oben auf der Prioritätenliste der Kreispolitik“, wie Vorsitzender Richard Wilmers formuliert.

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Vorrangig um die Flüchtlingspolitik kümmern will sich die Gruppe WIR/FDP/Möller im Kreistag im Jahr 2015. 

Quelle: Symbolbild

Landkreis. Mit Blick auf eine angemessene Betreuung der Flüchtlinge „stehen wir noch vor großen Herausforderungen“, sagt Wilmers: „Ohne weitere hauptamtliche Kräfte wird es nicht funktionieren.“ Es sei schließlich „selbstverständlich, dass wir den Flüchtlingen hier im Schaumburger Land eine menschenwürdige Bleibe bieten“. Dazu sei aber auch ein starkes ehrenamtliches Engagement vonnöten, so Wilmers. Die Gruppe WIR/FDP/Möller befürworte daher örtliche Unterstützerkreise für Flüchtlinge. Auch der in Gründung befindlichen kreisweiten Initiative „Schaumburg – Aktion pro Humanität“ unter der Regie der hiesigen Kreisgruppe des Sozialverbandes Deutschland gelte die Unterstützung von WIR/FDP/Möller.
Die behutsame Art und Weise der Flüchtlingspolitik des Landkreises mit der Strategie der dezentralen Unterbringung „bietet keinen Anlass, fremdenfeindliche Aktivitäten zu entwickeln“, konstatiert Wilmers. Es gelte daher auch weiterhin, „in diesem sensiblen Bereich die Bürger mitzunehmen“. Information und eine offensive Unterstützung seien Grundvoraussetzungen für eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung, argumentiert Wilmers.
Auch Auswirkungen der Energiewende werden nach Einschätzung der Gruppe WIR/FDP/Möller in der Kreispolitik im laufenden Jahr eine herausragende Rolle spielen. So werde es um aktuelle Planungen eines Betreibers gehen, in einem Naturschutzgebiet nahe Hülsede vier 200 Meter hohe Windkraftanlagen zu errichten. Die Bürgerinitiative „Hülseder Gegenwind“ befürchte ein unkalkulierbares Gesundheitsrisiko für die betroffene Bevölkerung. „Wir sind nicht gegen Windenergie“, versichert Wilmers. Nach Abschalten der Atomreaktoren seien Alternativen in der Energiepolitik gefordert. Aber: „Eine Gefahrenquelle darf nicht durch eine neue ersetzt werden.“
„Rechtzeitig positionieren“ will sich die Gruppe WIR/FDP/Möller hinsichtlich der laut Planungen des Betreibers Tennet quer durch das Deister-/Sünteltal verlaufenden Trassenvariante von „Südlink“. „Wir nehmen die Sorgen und Ängste unserer Bürger sehr ernst, weil wir die vorgetragenen Argumente voll und ganz unterstützen können.“

Von Stefan Rothe

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