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Mehr Geld für Pastoren und Diakone

Herbstsynode der Landeskirche Mehr Geld für Pastoren und Diakone

Vor dem Hintergrund einer guten Finanzlage und einem Haushalt mit einem Volumen von rund zwölf Millionen Euro haben die Mitglieder der Landessynode der Schaumburg-Lippischen Landeskirche während ihrer Herbsttagung in Bückeburg beschlossen, weitere Pastoren einzustellen.

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Jens Hauschild (von links), Klaus-Dieter Kiefer, Karl-Hinrich Manzke und Lutz Gräber stellen die Ergebnisse der Synode vor. 

Quelle: jpw

Landkreis/Bückeburg (jpw). Damit wollen Kirchenleitung und Synodale nicht die vor einigen Jahren beschlossene Reduzierung von Pfarrstellen aushebeln, sondern vorausschauend der ab 2020 zu erwartenden Pensionierungswelle entgegenwirken. „Wir haben jetzt einen kurzfristigen Aufbau, um 2025 diesen Stand zu halten“, erläuterte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Jens Hauschild, im Anschluss an die Herbsttagung in den Räumen der Stadtkirchengemeinde Bückeburg.
Investieren wird die Landeskirche auch in neue Strukturen in der Jugendarbeit, die Landesjugendpastor Lutz Gräber vorstellte. Die Synodalen beschlossen, zum nächsten Sommer drei neue Diakonenstellen zu schaffen. Diese sollen in der Arbeit mit Kindern, in der regionalen und gemeindlichen Jugendarbeit und dazu eingesetzt werden, um ehrenamtliche Jugendmitarbeiter zu gewinnen, zu schulen und zu begleiten. Das Konzept für die Jugendarbeit ist für fünf Jahre bewilligt.
Geschaffen wird nach Auskunft von Landesbischof Karl-Hinrich Manzke auch eine Stelle in der Flüchtlingssozialarbeit, um die Arbeiterwohlfahrt zu unterstützen und kirchliche Aktivitäten zu koordinieren. Die Synode hat einem Fonds zugestimmt, in dem bis Jahresende 15 000 Euro eingestellt werden, um möglichst unbürokratisch Ehrenamtlichen helfen zu können, die Auslagen bei ihrem Engagement für Flüchtlinge haben, erläuterte Synodenpräsident Klaus-Dieter Kiefer.
Manzke teilte mit, dass die Landeskirche dem Landkreis Räume für die Unterbringung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen zur Verfügung stellen wird.
Weiterhin hat die Synode für die derzeit vakante Stelle des Präsidenten des Landeskirchenamtes eine Befristung der Amtszeit beschlossen. Der Landeskirchenrat trifft künftig die Entscheidung, ob das Kirchenbeamtenverhältnis auf Zeit nach acht Jahren in ein Kirchenbeamtenverhältnis auf Lebenszeit umgewandelt wird.
Bei einer der nächsten Synoden wollen die Synodalen auch über eine mögliche zeitliche Beschränkung des Dienstes der leitenden Geistlichen, des Landesbischofs und der Superintendenten, beraten.

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