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Mehr ambulante Pflege für Leistungsberechtigte

Landkreis / Mehr ambulante Pflege für Leistungsberechtigte

Der seit 2007 laufende Modellversuch Eingliederungshilfe, der vergangenes Jahr bis 2015 verlängert worden ist, trägt immer mehr Früchte.

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Ende 2010 sind im Landkreis Schaumburg 253 behinderte Menschen ambulant versorgt worden.

Landkreis (par). „Der Anteil ambulant betreuter Wohnmöglichkeiten an den Gesamtkosten ist in den letzten Jahren angestiegen“, sagte Kreis-Sozialdezernent Klaus Heimann. Im Jahr 2006 betrug er noch 4,21 Prozent der Aufwendungen für Hilfen in betreuten Wohnmöglichkeiten. Im Jahr 2009 lag er bereits bei 7,08 Prozent. „Durch die Hilfeplanung und die optimierten Hilfeangebote ist es möglich geworden, Leistungsberechtigten mehr ambulante Hilfen zukommen zu lassen“, sagte er weiter. Sind es Ende 2008 nur 145 Personen gewesen, lag die Zahl Ende 2010 bereits bei 253, was einen Anstieg von 74,5 Prozent bedeutete.

Der Landkreis Schaumburg nimmt bereits seit Beginn an dem Modellversuch teil und ist in diesem Rahmen für den Abschluss von Leistungs-, Prüfungs- und Vergütungsvereinbarungen zuständig. Dazu gehört auch die Planung sowie die Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit den Vereinbarungspartnern. Durch diese umfassende Zuständigkeit kann die Hilfe für behinderte Menschen bedarfsgerechter und flexibler gestaltet werden. Dazu ist es erforderlich, durch individuelle Hilfeplanungen die für den jeweiligen Leistungsberechtigten geeigneten Maßnahmen zu finden und gegebenenfalls zu entwickeln.
Zu den zentralen Aufgaben des Modellversuches gehört die Mitgestaltung der Hilfeangebote für Menschen mit Behinderungen, der Abschluss der entsprechenden Leistungs-, Prüfungs- und Vergütungsvereinbarungen sowie die Hilfeplanung im Einzelfall. Einerseits sollen vielfältige Angebote entwickelt werden, um ein möglichst umfassendes Hilfeangebot vorzuhalten. Andererseits sollen diese Hilfen dem jeweiligen Leistungsberechtigten mittels individueller Hilfeplanung passgenau gewährt werden.

Auf andere Leistungen der Eingliederungshilfe hat der Modellversuch ebenfalls Auswirkungen, die jedoch nicht so deutlich erkennbar sind. So werden die Plätze in heilpädagogischen Kindergärten dem Bedarf angepasst und ausgebaut. Allerdings werden gleichzeitig auch Platzkapazitäten in Regelkindertagesstätten, in denen behinderte Kinder gemeinsam mit nicht behinderten betreut werden, erweitert.

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