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Aus dem Landkreis Mehr erkämpfen, mehr Unternehmen beteiligen
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Mehr erkämpfen, mehr Unternehmen beteiligen
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20:58 09.05.2011
Ilse Wehrmann setzt auf praktische Übungen, um die Knackpunkte frühpädagogischer Bildung zu erklären. © lmh
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Landkreis (lmh). „Der Landkreis spricht sich für Kinderfreundlichkeit aus, und viele Kommunen haben sich das auf die Fahnen geschrieben“, erklärte Ursula Büthe, Kreis-Fachberaterin für Kinderbetreuung und eine der Initiatorinnen der Konferenz. „Wir wollen jetzt aber gucken: Wo hakt es? Wo tun wir noch zu wenig präventiv, sodass wir nachher zu viel reparieren müssen?“

Ilse Wehrmann, Sachverständige für Frühpädagogik, und Familiensoziologin Uta Meier-Gräwe führten mit Impulsreferaten in die Thematik ein. Eine Bestandsaufnahme unter dem Motto „Was tut sich im familienfreundlichen Landkreis Schaumburg?“ moderierte Stefan Rothe, stellvertretender Chefredakteur der SN.
Anschließend ging es an die praktische Arbeit.

In vier Workshops vertieften die Teilnehmer unterschiedliche Aspekte der Thematik. „Das Wissen ist ja da – zum Beispiel, dass die Kindergartengruppen zu groß sind –, aber die Durchsetzung muss mehr erstritten und erkämpft werden“, ist die Erkenntnis, die Ina Colletti mit aus dem Arbeitskreis nimmt. „Die Kommunen brauchen Geld, aber auch ein anderes Bewusstsein“, so die Koordinatorin der Kinderbetreuungsagentur (KiBA) weiter.

Auch die Wirtschaft müsse umdenken und sich für Kinder und Jugendliche nicht mehr erst ab dem Berufsschulalter zuständig fühlen, forderte Wirtschaftsförderer Stefan Tegeler. „Es ist wichtig, dass die Betriebe sich starkmachen für Bildung, damit aus Kindern Fachkräfte werden können“, so Büthe.

An diesem Punkt soll eine Folgekonferenz Anfang Juni anknüpfen, die die Rolle der heimischen Wirtschaft noch mehr in den Fokus rücken wird.

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