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Mit Luther und dem „Wesen der Kirche“

Synode der Schaumburg-Lippischen Landeskirche Mit Luther und dem „Wesen der Kirche“

Er hat die Bibel mit altem und neuem Testament als Angebot in der ausgestreckten Hand. Mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 und als Zeichen für die eigene kirchliche Zukunft haben Mitarbeiter der Schaumburg-Lippischen Landeskirche während der Synode als kleines Zeichen die kleine Playmobil-Figur des Reformators Martin Luther an jeden Synodalen verteilt.

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Landkreis. Den „Zukunftsprozess“ für die kleinste der Landeskirchen der EKD mit etwa 22 000 Gemeindegliedern in 22 Gemeinden hatte Landesbischof Karl-Hinrich Manzke fast unmittelbar nach seiner Amtseinführung im Jahr 2010 angeschoben. Fünf Jahre später nun lieferte er zu Beginn der Synode in seinem Bischofsbericht das theologische Fundament, beschäftigte sich mit dem „Wesen der Kirche“. In der evangelischen Tradition sei das Missverständnis entstanden „als sei Kirche mit Ortsgemeinde und der aktuellen Gottesdienstgemeinde identisch“, sagte er. Jede Gemeinde sei zwar „ganz Kirche, aber nicht die ganze Kirche“, betonte Manzke.

Für den Landesbischof, der sich auf die Inschrift an der jüngst renovierten Westfassade der Stadtkirche in Bückeburg („ein Beispiel der Frömmigkeit und nicht der Baukunst“) bezog, geht es um Religion, nicht um die Struktur. Den Weg der „Zukunftskonferenz“ innerhalb der Schaumburg-Lippischen Landeskirche sieht Manzke als eine Antwort auf die Herausforderung, sich „verändernden gesellschaftlichen Bedingungen“ innerhalb der Religion zu stellen. „Wir haben uns diese Frage genehmigt, und wir haben sie uns selbst abverlangt.“

Fast im Anschluss an den Bericht des Bischofs hörten die Synodalen die Berichte aus den unterschiedlichen Initiativgruppen, hervorgegangen aus der „Zukunftskonferenz“. Diese beschäftigen sich mit sozialer Netzwerkarbeit, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, missionarischen Kompetenzen, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcen, Fort- und Weiterbildung und Unterstützung von Gemeindebedarf. Hierbei setzten die Synodalen mit großer Mehrheit deutliche Zeichen für die Zukunft. In ihrem Beschluss bitten sie die zuständigen Gremien, notwendiges Geld für einzelne Projekte nicht nur bis zum Ende des bisher geplanten Zeitraumes im Doppelhaushalt 2016/2017 bereitzustellen. jpw

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