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Mobilitätszentrale soll kommen

Landkreis Mobilitätszentrale soll kommen

Die Chancen für die Einrichtung einer Mobilitätszentrale für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Schaumburg stehen nach Angaben von Erster Kreisrat Klaus Heimann gut. Er sei zuversichtlich, dass das Projekt im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER finanziert werden kann.

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Eine zentrale Telefonnummer soll die Anmeldung für einen Anrufbus in der Nähe ermöglichen.

Quelle: pr.

Landkreis. Jenes millionenschwere Paket sei gerade erst angelaufen. „Eines der vorangigen Projekte ist dabei die Mobilitätszentrale“, versichert Heimann. Die Chancen stehen laut dem ÖPNV-Dezernenten gut, dass die Entscheidungsträger das Vorhaben aufnehmen. Ob Heimann recht behält, wird sich in der ersten Hälfte des Jahres 2016 entscheiden.

Entsprechend skizzenhaft sind auch noch die Vorstellungen darüber, wie eine solche Zentrale genau aussehen soll. Beispielsweise sei unklar, wie viele Mitarbeiter dort beschäftigt werden sollen. Im Gegensatz dazu ist der Aufgabenbereich einer Mobilitätszentrale bereits klar definiert: „Die vielfältigen Angebote der ÖPNV-Landschaft sollen zusammengeführt werden“, so Heimann.

Aufgrund der besonderen Situation im ländlichen Raum könne man den Linienverkehr nicht zu jeder Tagzeit garantieren, ist sich der ÖPNV-Dezernent sicher. Entsprechend habe sich der Bedarfsverkehr wie beispielsweise Bürgerbusse oder das Anrufauto dazu entwickelt. „Da macht es Sinn, eine Zentrale einzurichten, die über alle vorliegenden Möglichkeiten informiert.“

Wer jetzt eine Art Reisezentrum wie bei der Deutschen Bahn im Sinn hat, sieht sich getäuscht. Vielmehr schwebt dem Landkreis eine zentrale Telefonnummer vor. Reisende können sich dort etwa für die Fahrt bei einem Bürgerbus anmelden oder Fahrplan- und Fahrpreisauskünfte für den Bus- und Bahnverkehr in Erfahrung bringen. Die Mobilitätszentrale könne nach Angaben aber auch komplette Reiserouten für den Schaumburger Raum erstellen. Die Auskunft soll dabei kostenlos erfolgen.

Dass es dem Landkreis mit der Errichtung einer Mobilitätszentrale scheinbar wirklich ernst ist, zeigt die Tatsache, dass das Projekt nicht gestorben wäre, sollte es nicht in die Agenda des LEADER-Programms aufgenommen werden. „Dann würden wir eine andere Finanzierungsschiene finden müssen“, erklärt Heimann. Möglich seien beispielsweise Regionalisierungsmittel, die allerdings auch „für viele weitere Projekte vorgesehen sind“. js

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