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Montag starten Befragungen

Landkreis / Zensus 2011 Montag starten Befragungen

Zahlreiche Schaumburger müssen von Montag an damit rechnen, von einem sogenannten Erhebungsbeauftragten Besuch zu bekommen. Vom 9. Mai an sind rund 260 freiwillige Helfer im Schaumburger Land unterwegs, um für den Zensus 2011 mehr als 25 000 – zufällig ausgewählte – Menschen zu befragen.

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Am Montag geht‘s los: Mehr als 25 000 Menschen sollen bis zum 31. Juli von den ehrenamtlichen Zensus-Helfern befragt werden. © dpa

Landkreis (kcg). Mit der EU-weiten Volkszählung sollen wichtige Informationen über das Leben der Bürger eingeholt werden. So soll der Zensus beispielweise Daten darüber liefern, wo und wieviele Kita- und Studienplätze in Zukunft gebraucht werden und wieviele Menschen es in Deutschland überhaupt gibt. „Von den geschätzten 81,8 Millionen Deutschen leben 162 000 in Schaumburg. Wie verlässlich diese Zahlen allerdings sind, weiß kaum jemand“, teilt dazu die Kreisverwaltung mit. Sie ist mit der Organisation und Durchführung der Volkszählung im Kreisgebiet betraut – für die Anfang des Jahres eigens eingerichtete Erhebungsstelle ein großer Aufwand. Schließlich mussten zahlreiche Helfer zunächst angeworben und anschließend auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.

260 Erhebungsbeauftragte sollen voraussichtlich bis zum 31. Juli von Haustür zu Haustür gehen – weniger als geplant und eigentlich benötigt. Noch im Januar hatten sich 320 „Volkszähler“ für die ehrenamtliche Tätigkeit im Auftrag des Staates gemeldet, viele seien nach Auskunft des Landkreises aber wieder abgesprungen. Zum Start der großen Bevölkerungsinventur gebe es nun vor allem in Bückeburg und in der Samtgemeinde Nenndorf Bedarf. Dennoch, so betont Hauptamtsleiter Kurt Brandt, sei man im Kreishaus zuversichtlich, „gut über die Runden zu kommen“. Zudem hoffen die Organisatoren des Zensus, dass sich noch Freiwillige beim Landkreis bewerben.

Nach Angaben der Kreisverwaltung werden die Erhebungsbeauftragten ihren Besuch schriftlich ankündigen und Interview-Termine selbstständig vereinbaren. Die Befragten haben allerdings auch die Möglichkeit, den 46 Fragen umfassenden Fragebogen selbstständig zu Hause auszufüllen und per Post oder im Internet an die Erhebungsstelle zu schicken. Die Teilnahme ist Pflicht. Wer sich partout weigert, einen Fragebogen auszufüllen, muss mit einem Bußgeld von 300 bis 500 Euro rechnen.

Den Landkreis kostet die Volkszählung übrigens mehr als 70.000 Euro, die allerdings vom Land und vom Bund erstattet werden sollen.

• Wer sich noch als Erhebungsbeauftragter zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter Telefon (05721) 703 220 melden.

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