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Muscheln und Politik mit Burkhard Balz

SN-Sommerglück Muscheln und Politik mit Burkhard Balz

Was in Brüssel beschlossen wird, gilt für mehr als 500 Millionen Menschen in 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Bei einem leckeren Essen und Wein plaudern Karl-Werner Coith (links) und Burkhard Balz nicht nur über Politik.

Quelle: tbh

Die Gesetze und Vorgaben, die vom Europäischen Parlament verabschiedet werden, haben nicht nur auf Bundesebene Auswirkungen und kommen auch in Schaumburg zum Tragen. Wie sieht die Arbeit eines Europaabgeordneten aus und für welche Entscheidungen ist das EU-Parlament verantwortlich? SN-Sommerglück-Gewinner Karl-Werner Coith aus Kobbensen hatte Gelegenheit, seine Fragen zur Europapolitik einmal direkt bei dem Schaumburger CDU-Europaabgeordneten Burkhard Balz im EU-Parlament loszuwerden.

 Und Fragen hatte der 70-Jährige genug. Dass er diese einmal bei einem Abendessen mit Balz erörtern würde, hatte er nicht erwartet. Besonders interessiert war der Rentner an den Auswirkungen der EU-Beschlüsse auf die Wirtschaft der Betriebe in der Region. Diese Einblicke hätte der Elektroingenieur gerne schon früher bekommen. „Vor zehn Jahren hätte ich die Erkenntnisse gut gebrauchen können“, merkte der ehemalige Außendienstmitarbeiter an.

 Bei Muscheln (auf die Balz aufgrund einer Unverträglichkeit verzichten musste) und Wein wurde aber nicht nur über technische Vorschriften und Gesetze für Banken und Versicherungen diskutiert. Coith bekam auch einen Eindruck von dem Privatleben des EU-Abgeordneten. „Vor 23 Uhr komm ich abends nicht ins Bett“, verriet Balz. Dennoch nehme er sich jeden Tag Zeit, mit seinem Sohn und seiner Ehefrau in Schaumburg zu sprechen – bei den vielen Terminen, Sitzungen und Reisen kein einfaches Unterfangen. „So ein Arbeitstag braucht ein gutes Zeitmanagement“, musste Coith feststellen.

 Auf dem Weg ins Hotel betätigte sich Balz zur Freude von Coith dann auch noch als nächtlicher Gästeführer und verriet, wo die Abgeordneten und Mitarbeiter des EU-Parlaments sich außerhalb der Arbeit treffen, welche Gaststätten angesagt sind und was man in Brüssel außer Europapolitik noch machen kann.

 Für das politische Programm hatte Balz unter anderem ein Treffen mit Sabine von Zanthier, der stellvertretenden Leiterin der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel, organisiert. Und auch Christof-Sebastian Klitz, der Leiter der Volkswagen-Konzernrepräsentanz, nahm sich für den Sommerglück-Gewinner Zeit.

 Insgesamt hat Coith den Tag als „Europaabgeordneter“ genossen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Offenheit, die ihm sowohl von Balz als auch von Zanthier und Klitz entgegengebracht wurde. Der Blick aus dem Büro des Europaabgeordneten dürfte dem gebürtigen Kobbenser noch lange in Erinnerung bleiben.

 Coiths Fazit: „Die EU müsste mehr Werbung für sich machen. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass das Bückeburger Hubschraubermuseum oder auch regionale Naturschutzprojekte auch von der EU gefördert werden.“ tbh

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