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Aus dem Landkreis Musikschule „Märchensänger“ soll sparen
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Musikschule „Märchensänger“ soll sparen
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00:30 19.03.2015
Quelle: SN
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Landkreis (ssr)

Die als privater Verein organisierten Schaumburger Märchensänger agieren in Ergänzung zur Kreisjugendmusikschule (KJMS).

Richard Wilmers (WIR) warf die Frage auf, ob durch eine Fusion beider Musikschulen „nicht Kosten eingespart werden könnten, ohne dass die Qualität darunter leidet“. Ihm sei nicht plausibel, „warum wir uns quasi zwei Musikschulen leisten“. Er bat die Verwaltung, bis zum Jahresende eine Vorlage zu erstellen, in der Vor- und Nachteile einer Fusion aufgelistet sind, um qualifizierte Beratungen darüber zu ermöglichen.

Sigmar Sandmann (SPD) wies darauf hin, dass beide Musikschulen „schon einige kostensparende Synergien hergestellt haben“. Zudem seien Beide mit ihren jeweiligen Schwerpunkten Instrumentalerziehung und Chorsingen „eine ideale Ergänzung“. Kreisrätin Katharina Augath fügte hinzu, beide Musikschulen operierten zudem in unterschiedlichen regionalen Bereichen.

Nicht zuletzt wäre die Fusion von Einrichtungen eines privaten und eines öffentlichen Trägers schwierig. Und: „Durch eine Fusion wären letztlich keine finanziellen Einsparungen zu erzielen.“
Gleichwohl wirke die Kreisverwaltung auf die Märchensänger ein, weiter Kosten zu sparen und den Zuschussbedarf zu senken.

„Die agieren aber auch in diese Richtung“, fügte Augath hinzu. So sei eine Gebührenerhöhung geplant, die Mehreinnahmen von rund 10 000 erbringen sollen. Zudem seien merkbare Kosteneinsparungen im Personalbereich vorgesehen.

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