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Aus dem Landkreis Nadine Pasel ist neue Gleichstellungsbeaufragte
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Nadine Pasel ist neue Gleichstellungsbeaufragte
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00:17 09.06.2017
Neu im Amt: Nadine Pasel Quelle: ssr
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Landkreis

Rosenwald-Metz wurde auf eigenen Wunsch vom Kreistag aus ihrer Funktion der Gleichstellungsbeauftragten, die sie in den letzten Jahren mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit bekleidet hatte, abberufen. Pasel wird das Amt im Umfang einer Vollzeitstelle wahrnehmen.

„Das ist eine fantastische Startposition.“ Mit diesen Worten gratulierte Landrat Jörg Farr der neuen Gleichstellungsbeauftragten mit Blick auf den gerade gefassten einmütigen Beschluss des Kreisparlaments. In dem Ausschreibungsverfahren, das im vergangenen Dezember begonnen worden war, hatten sich 59 Frauen beworben. Am Ende hatte die Auswahlkommission die Berufung von Pasel vorgeschlagen, die auch schon im nicht-öffentlich tagenden Personalausschuss ein einstimmiges Votum erhalten hatte, wie Kreispressesprecher Klaus Heimann auf Anfrage mitteilte.

Nadine Pasel, die ihren neuen Posten am 1. Juli antritt, ist derzeit noch als Referentin der Gleichstellungbeauftragten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) tätig. „Das ist mehr ein Schreibtischjob“, bekennt sie im Gespräch mit dieser Zeitung, „daher freue ich mich auf die Arbeit in dieser Kreisverwaltung, bei der ich viel mehr direkt mit Menschen zusammenarbeiten kann.“ Die Freude an vielen persönlichen Kontakten und an der Vernetzung sei eine wichtige Motivation für sie gewesen, sich auf diese Stelle zu bewerben.

Pasel hatte ihre Arbeit an der MHH schon vor Ende ihres erfolgreich abgeschlossenen Master-Studiums „Gender Studies“ (Geschlechterforschung) aufgenommen. Die verheiratete Mutter zweier Kinder wohnt in Neu-stadt/Rbg., kann sich aber nach eigenem Bekunden mit ihrem Mann „definitiv vorstellen, in Schaumburg sesshaft zu werden“.

Rosenwald-Metz war 23 Jahre als Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises tätig. „Insofern ist dies das Ende einer Ära“, bekundete Landrat Farr im Kreistag. Rosenwald-Metz habe „auf charmante Weise viel bewirkt und erkämpft“. Dabei habe sie „Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen“ gezeigt. In einigen Bereichen habe sie sich „als Schrittmacherin erwiesen“, so etwa bei der Schaffung der Kinderbetreuungsagentur. Rosenwald-Metz merkte an, es sei Vieles erreicht worden, aber der Prozess der Gleichstellung sei „lange noch nicht fertig“. ssr

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