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Neue Wege in der kirchlichen Jugendarbeit

Landessynode Neue Wege in der kirchlichen Jugendarbeit

Vor dem Hintergrund stetig sinkender Mitgliederzahlen will sich die Evangelisch-lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe im Bereich der Jugendarbeit neu aufstellen. Dazu hat die Verwaltung bereits 2016 Jugenddiakon Lukas Vollhardt eingestellt, der in mehreren Kirchengemeinden eingesetzt wird.

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Synode. Dabei sind – so Landesbischof Karl-Hinrich Manzke anlässlich der jetzigen Frühjahrstagung der Landessynode – auch die Kirchengemeinden Bad Eilsen/Steinbergen sowie Sülbeck an einer Zusammenarbeit interessiert.

 Eines der Projekte, die Vollhardt einführen will, ist mit „TalkBox“ überschrieben und soll wie folgt ablaufen: Mit einem eigens umgebauten Fahrzeug, in dem Sitzmöbel und Materialien für die Jugendarbeit Platz finden werden, wird der Jugenddiakon die in seinem „Bezirk“ gelegenen Kirchengemeinden und Schulen anfahren, um dort diverse Angebote zu unterbreiten. Das Spektrum reicht von Erlebnispädagogik bis hin zur Andacht, wobei sich die daran partizipierenden Kirchengemeinden finanziell an den Sach- und Betriebskosten des „TalkBox“-Projektes beteiligen.

 Überdies will Vollhardt im Rahmen des „TalkBox“-Projektes verschiedene „Module“ für Konfirmanden entwickeln und sich einmal pro Woche vor der Bückeburger Stadtkirche postieren, um vorbeikommenden Schülern kostenlose Pausenbrote und Gespräche anzubieten.

 Erst zum 1. August wird laut Manzke indes eine ebenfalls neu geschaffene Jugenddiakon-Stelle „des Kooperationsverbundes um Stadthagen herum“ besetzt (Amelie Schmidt); ebenso eine neue „Schulstelle“, deren Inhaberin Hilke Wollenhaupt an den Oberschulen Stadthagen und Lindhorst eingesetzt wird.

 Noch offen ist dagegen jene neue Jugenddiakon-Stelle, die von einem Pop-Musiker oder einer Pop-Musikerin bekleidet werden soll. Deren spezielle Ausrichtung erklärte der Landesbischof so: „Weil klar ist: Auch über musikalische Angebote werden Jugendliche gebunden.“

 Bei dieser Gelegenheit informierte Manzke darüber, dass die Landeskirche „sehr beglückende Perspektiven“ im personellen hauptamtlichen Bereich hat. Denn demnächst bekommt diese durch „drei hoffnungsvolle Theologen“ (Nora Vollhardt, Dominik Storm und Felix Nagel) Verstärkung, die jeweils nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung einen pfarramtlichen Probedienst antreten. tw

 

Bischof lobt katholische Kirche

Landesbischof Karl-Hinrich Manzke hat eine positive Zwischenbilanz der Feiern zum 500. Reformationsjubiläum gezogen. Auch die katholische Kirche habe die Reformation in erstaunlicher Weise gewürdigt, sagte er vor der Synode. Ausdrücklich nannte Manzke dabei Papst Franziskus. „Auch für katholische Theologen und Historiker in unserem Land war und ist die Auseinandersetzung mit einem schwierigen historischen Erbe, das nicht das ihre ist, unabweisbar und unumgänglich.“

 Im Geschichtsbewusstsein der Deutschen spielten Luther und die Reformatoren bis in die Gegenwart eine zentrale Rolle, betonte Manzke : „Die Erinnerung an 1517 bewegt auch heute Menschen in zustimmender Anknüpfung und in Widerspruch.“ In Medien, Film, Museen und Musik komme dies im Jubiläumsjahr vielfältig zum Ausdruck. „Luther bewegt bis heute die Gemüter“, stellte der Landesbischof fest.

 Für die evangelische Kirche sei dies eine Chance, „zum Zentrum des Auftrages und der spirituellen Kraft“ der Reformation zurückzufinden und sie in der heutigen Zeit fortzuführen. epd

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