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Aus dem Landkreis Nicht mehr profitabel
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Nicht mehr profitabel
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00:33 30.11.2014
Quelle: dpa/Symbolbild
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Landkreis

Die ehemalige Bezirksregierung Hannover hatte das Wasserschutzgebiet mit einer Verordnung aus dem Jahr 1998 festgesetzt und damit drei Wassergewinnungsanlagen vor schädlichen Einflüssen gesichert. Zwei dieser Anlagen, der Schierborner Stollen und der Brunnen Oberstollen (betrieben durch die Samtgemeinde Nienstädt) sowie der Prophetenstollen (betrieben durch die Wasserinteressengemeinschaft des östlichen Teils von Liekwegen e. G.) werden seit 2004 beziehungsweise 2003 nicht mehr genutzt.

 Grund dafür war die Novellierung der Trinkwasserverordnung vor zehn Jahren, die neue Grenzwerte bei der Wasserqualität setzte. „Eine entsprechende Aufarbeitung des Wassers wäre nicht profitabel gewesen“, weiß Andreas Bake vom Amt für Kreisstraßen, Wasser- und Abfallwirtschaft.

 Auch die verbliebene Anlage, der Liethschacht III (betrieben durch die Stadtwerke Schaumburg Lippe) wird seit diesem Jahr nicht mehr genutzt, da „die geförderte Wassermenge nicht mehr ausreicht, um die Kosten zu decken“, wie Bake erklärt.

 Da keine öffentliche Wassergewinnungsanlage im Gebiet mehr genutzt wird, haben die Stadtwerke Schaumburg-Lippe die Aufhebung des Wasserschutzgebietes beantragt, welche jetzt einstimmig vom Umweltausschuss empfohlen worden ist.js

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