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Aus dem Landkreis Nienstädt fordert Rücknahme der Fahrplanänderung
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Nienstädt fordert Rücknahme der Fahrplanänderung
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18:06 12.11.2013
Quelle: dpa
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Landkreis/Nienstädt

Eine Vielzahl von Berufspendlern habe die Planungen „mit Unverständnis und Verärgerung“ aufgenommen, heißt es in dem Schreiben an die LNVG, das den SN vorliegt. „Die von Ihnen angenommene Zeitersparnis zwischen 6 und 9 Minuten für die Verstärkerzüge rechtfertigt keinesfalls die deutliche Verschlechterung der Nutzungsmöglichkeiten der S-Bahn-Linie, die lediglich im Stundentakt angeboten wird.“
Der bisherige Fahrplan habe sich über Jahre bewährt, die Berufspendler hätten ihre Arbeitszeitplanungen auf dieses System eingerichtet, schreibt der Samtgemeinderat und verweist auch auf die vergleichsweise schlechte Parkplatzsituation in Bückeburg, Haste und Stadthagen. „Dies gilt umso mehr, da durch die Mitgliedsgemeinde Helpsen mit hoher finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen vor einigen Jahren eine Park&Ride-Anlage geschaffen wurde und zusätzlich eine Vielzahl von Fahrradständern und weiteren Pkw-Stellplätzen aus Eigenmitteln der Gemeinde Helpsen angelegt wurden.“ Darüber hinaus fürchtet man im Samtgemeinderat, die Entscheidung der LNVG könnte einer weiteren Landflucht Vorschub leisten. Und auch die Samtgemeinde Nienstädt erwartet – ähnlich wie der Landkreis es schon formuliert hatte – eine vorherige und zeitnahe Beteiligung an derartigen Entscheidungen.
Bei den unterschiedlichen Gremien gehen unterdessen weiter Beschwerden ein. So wandte sich SN-Leser Andreas Kremer aus Hespe direkt an die Kreisverwaltung und kündigte an, dass sich die Pendler bereits in einer Interessenvertretung organisieren und eine Unterschriftensammlung starten wollen. „Die Nahverkehrsanbindung der Haltepunkte Lindhorst und Kirchhorsten wird entscheidend verschlechtert.“ Als Alternative schlägt er vor, dass der Regionalexpress Rheine-Hannover an beiden Punkten halten soll.

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