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Nun gilt‘s: Becker oder Ilsemann?

Landkreis Nun gilt‘s: Becker oder Ilsemann?

Showdown bei der Kandidatenkür der SPD für den Landtagswahlkreis 37 „Schaumburg“. Am heutigen Freitag, 23. März, sollen 70 Delegierte aus den SPD-Ortsvereinen zwischen Haste und Bückeburg im Stadthäger Ratskeller entscheiden, ob der Wendthäger Karsten Becker (53) oder der Nienstädter Eckhard Ilsemann (49) als Direktkandidat zur Landtagswahl am 20. Januar 2013 antreten darf.

Landkreis (ssr). Es hat hier und andernorts schon so manche Nominierungsveranstaltung gegeben, in der das Ergebnis eines krassen Außenseiters gegen einen hoch favorisierten Platzhirschen vorher so gut wie fest gestanden hat. Das Duell des Unterbezirksvorsitzenden Becker (hauptberuflich Polizeibeamter) gegen den Kreistagsfraktionschef Ilsemann (gelernter Finanzbeamter, tätig als Diakon in der Behindertenarbeit) gehört nicht dazu. Dass die Sache von vorne herein klar entschieden sei, ist von keinem Beobachter zu vernehmen.

In den vergangenen Wochden haben die beiden seit Jahrzehnten erfahrenen Kommunalpolitiker eine Vorstellungstour durch die SPD-Ortsvereine gemacht. Zumeist gab es ein Rededuell, hin und wieder auch eine Einzelvorstellung. Offizielle, schriftliche Empfehlungen für die Delegierten haben die Ortsvereine Bergkette, Enzen, Stadthagenund Hülsede, der Stadtverband Stadthagen sowie der Unterbezirksvorstand gemacht, und zwar alle für Becker. Einige informelle Auskünfte aus Ortsvorständen über Meinungsbilder fielen teils eher undeutlich, in Teilen auch für Ilsemann aus.

„Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Wahlversammlung“, sagte Becker am Donnerstag. Im Vorfeld seiner Bewerbung habe er wiederholt angedeutet bekommen, dass eine solche von ihm erwartet werde. Und in den vergangenen Wochen habe er viel Zustimmung erfahren. Seinen Vorzug sehe er „in der Fähigkeit, politische Strategien zu entwickeln und für diese Überzeugungskraft zu entfalten“. Diese Eigenschaft habe er als Unterbezirkschef in vielen Beispielen nachweisen können.

Auf die Frage nach seiner Stimmung sagte Ilsemnann: „Ich rechne mir Chancen aus.“ Die Vorstellungsrunden seien „menschlich sehr angenehm verlaufen“. Seine individuelle Stärke sieht Ilsemann in der Fähigkeit, „auf Menschen zuzugehen und sie für landespolitische Themen zu erreichen“. Seiner Einschätzung nach wird der Landtagswahlkampf stark von direkter Ansprache von Menschen bestimmt werden. „Das wird bei Wind und Schnee im Winter sein, und das kann ich.“

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