Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Örtliche Einsatzleitung neu geordnet

Hauptamt ersetzt Ehrenamt Örtliche Einsatzleitung neu geordnet

Der Kreistag hat einmütig die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) für den hiesigen Rettungsdienst neu geordnet. Die entscheidende Änderung: Die bislang ehrenamtlich tätigen Organisatorischen Leiter werden künftig nebenamtlich aus den Reihen der Mitarbeiter der Rettungsleitstelle besetzt. 

Voriger Artikel
Aus dem Dienst entlassen
Nächster Artikel
Heimann als Erster Kreisrat bestätigt

Landkreis. Die ÖEL übernimmt bei größeren Notfällen direkt am Einsatzort Aufgaben der Rettungsleitstelle und leitet die medizinische Versorgung. Die Einrichtung besteht aus einem Leitenden Notarzt (LNA) und einem Organisatorischen Leiter (OrgL). Für beide Positionen hält der Landkreis einen Pool an einsatzfähigen Kräften vor. Da es sich bei den OrgL nun um Bedienstete des Landkreises handelt, wird die Entschädigung über die Dienstordnung geregelt.

Der Pool an LNA wird laut Beschluss des Kreistages weiterhin aus in diesem Bereich ehrenamtlich tätigen Medizinern gebildet. Die Aufwandsentschädigung wurde bisher monatlich im Voraus bezahlt. Diese Regelung hat sich nach Überzeugung der Kreisverwaltung nicht bewährt. Daher wird sie künftig zum Monatsende gezahlt.

Nicht berechtigte Aufwandsentschädigungen

Heiko Tadge (CDU) bedankte sich bei den bisherigen Ehrenamtlichen OrgL für deren Tätigkeit. Die Strukturveränderung sei notwendig geworden „wegen Amtsniederlegungen dieser Ehrenamtlichen“. Durch die neue Regelung würden die Kosten für die ÖEL konstant gehalten, betonte Tadge. Die ÖEL sei weiterhin gut funktionsfähig.

Heinrich Sasse (WGS) wählte die Formulierung, hier hätten „Leute ihre Ämter hingeschmissen“. Im Raum stünden in diesem Zusammenhang Vorwürfe von dritter Seite, es seien Aufwandentschädigungen gezahlt worden, die nicht berechtigt gewesen seien. Die Kreisverwaltung habe diese „Interna unter der Decke gehalten“.

Dem entgegnete die Dezernentin Andrea Stüdemann, Personalangelegenheiten wie diese würden grundsätzlich im nicht-öffentlichen Teil der Gremiensitzungen abgehandelt. Die Kreisverwaltung habe die Kreistagsabgeordneten über den Vorgang „stets auf dem neuesten Informationsstand gehalten“. ssr

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg