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Partner fürs Labor gefunden

Klinikum Schaumburg Partner fürs Labor gefunden

Für seinen Laborbetrieb hat das künftige Gesamtklinikum Schaumburg einen Partner gefunden. Ab dem kommenden Jahr wird das Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Hygiene, Umweltmedizin und Transfusionsmedizin der Mindener Mühlenkreiskliniken (MKK) das Labor in Vehlen als Dienstleister betreiben.

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Dr. med. Achim Rogge (links) und Diana Fortmann von der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg sowie Dr. Olaf Bornemeier von den Mühlenkreiskliniken bei der Unterzeichnung des Vertrages.

Quelle: pr.

Landkreis . Ein entsprechender Vertrag zwischen beiden Einrichtungen ist jetzt unterzeichnet worden, teilte das Gesamtklinikum gestern in einer Presseerklärung mit. Der größte Teil der Laborarbeit wird demnach am neuen Gesamtklinikum geleistet, ein MKK-Laborarzt in Vehlen vor Ort sein. „Speziellere Anforderungen können aber jederzeit im nahe gelegenen Zentrallabor am Universitätsklinikum Minden erbracht werden“, heißt es in der Pressenotiz weiter. In den nächsten Monaten werde das Labor im Klinikneubau in Vehlen aufgebaut.

Mitarbeiterfreundlichkeit ist wichtig

Insgesamt etwa 20 Mitarbeiter der bestehenden Laboratorien an den Krankenhaus-Standorten in Schaumburg wechseln im Rahmen eines Betriebsübergangs den Arbeitgeber und werden Beschäftigte der MKK. „Für uns war es bei der Vergabe der Laborleistungen ein wichtiges Kriterium, dass dies so mitarbeiterfreundlich wie nur möglich geschehen kann“, betont Diana Fortmann, Geschäftsführerin der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg (KPG): „Mit den Mühlenkreiskliniken haben wir einen Partner gefunden, der alle medizinisch-technischen Laborassistenten übernimmt, sich in kommunaler Trägerschaft befindet und seine Mitarbeiter in einem vergleichbaren Tarifgefüge beschäftigt, was den Beschäftigten ein Höchstmaß an Sicherheit und Kontinuität gewährleistet.“

Derzeit würden alle Beteiligten im neuen Gesamtklinikum und bei den MKK „mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die Übernahme der Laborleistungen arbeiten“, berichtet Dr. med. Achim Rogge, Sprecher der KPG-Geschäftsführung und unterstreicht: „Wenn wir den Krankenhausbetrieb in unserem neuen Zentralstandort aufnehmen, werden unsere Patienten, aber selbstverständlich auch unsere Ärzte und Pflegekräfte sofort von den laboratoriumsmedizinischen Leistungen des MKK-Labors profitieren.“

Auch Herford wird vom Institut betreut

Das MKK-Labor versorgt alle Krankenhausstandorte des Konzerns in Minden, Lübbecke, Bad Oeynhausen und Rahden. Bereits seit Anfang 2015 wird mit dem Klinikum Herford ein weiteres Großkrankenhaus durch das Institut betreut.

Geleitet wird die Abteilung durch Professor Dr. med. Franz-Josef Schmitz. „Allein durch die Größe unseres Labors ist es möglich, modernste Analyseverfahren in einer sehr hohen Qualität und mit einer sehr großen Prozesssicherheit anbieten zu können“, erläutert der Experte. Das Leistungsspektrum, das für das neue Gesamtklinikum in Obernkirchen durch das MKK-Labor erbracht werde, umfasse die gesamte klinisch relevante labormedizinische Diagnostik einschließlich Klinischer Chemie, Immunologie, Gerinnung, Hämatologie, Autoimmundiagnostik, Mikrobiologie sowie Transfusionsmedizin mit Blutbank.

Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit

Im mikrobiologischen Bereich des Labors würden die entnommenen Proben auf Krankheitserreger wie Bakterien, Tuberkuloseerreger oder Parasiten untersucht und anschließend von den Mikrobiologen wirksame Antibiotika empfohlen. „Wir gehen davon aus, dass wir im Klinikum Schaumburg die Leistung erbringen werden, wie wir sie auch an den MKK-Standorten und am Klinikum Herford erbringen, nämlich, dass die Ergebnisse von Blutuntersuchungen in rund 80 Prozent aller Fälle innerhalb von einer Stunde vorliegen“, kündigt Schmitz an. „Innerhalb kürzester Zeit“ gewährleiste das Labor dadurch Rückschlüsse auf die weiter notwendige Behandlung und Diagnostik, fügt der Institutsleiter hinzu.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem MKK-Labor einen sehr kompetenten Partner gefunden haben, der sogar für niedergelassene Ärzte tätig sein kann“, kommentiert Rogge die Partnerschaft. ssr

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