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Personalrat fordert frühzeitige Informationen

Klinikum Schaumburg Personalrat fordert frühzeitige Informationen

Die Kreistagsgruppe WIR/FDP/Möller hat sich mit dem Personalrat des Klinikums Schaumburg getroffen. Der Grund laut Gruppensprecher Richard Wilmers: „Aus der Kreispolitik wissen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Personalrat und der Geschäftsführung des Klinikums Schaumburg nicht ganz reibungslos verläuft.“

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Die kommunalen Krankenhäuser in Rinteln und Stadthagen werden 2017 im Gesamtklinikum in Vehlen aufgehen.

Quelle: jpc

Landkreis. Im Mittelpunkt der Gespräche stand WIR/FDP/Möller zufolge die Kommunikation mit dem Arbeitgeber. Um die Interessen des Personals optimal zu vertreten, erklärte Personalratssprecherin Gabriele Walz gegenüber den Politikern, müsse „der Personalrat bei allen wichtigen Entscheidungen mitgenommen“ werden.
Jan Bergmann, Mitglied des Personalrats, ergänzte, eine Beteiligung und Mitwirkung der Personalvertretung setze voraus, „dass wir frühzeitig und umfangreich informiert werden“. Die Art und Weise, wie die Geschäftsführung die Schließung der Chirurgie am Standort Rinteln vollzogen habe, sei bei den Beschäftigten „auf blankes Entsetzen“ gestoßen. Dabei sei den Mitarbeitern klar, dass Veränderungen auch Nachteile bedeuten könnten. Es müsse aber darum gehen, diese Nachteile so gering wie möglich zu halten.
In diesem Zusammenhang erinnerten die Vertreter des Personalrats auch an den Vertrag zur Entstehung des Gesamtklinikums in Vehlen – in diesem werden die kommunalen Krankenhäuser in Rinteln und Stadthagen 2017 aufgehen – und fragte nach den angelegten Verkaufserlösen der Beteiligungen an der EMR GmbH und der Wesertal GmbH. Diese Verkaufserlöse, so Walz, könnten doch für notwendige Sozialpläne herangezogen werden. Zur Umsetzung dieser Idee konnten die Politiker sich nicht verbindlich äußern, sicherten aber Klärung zu.
Der FDP-Kreistagsabgeordnete Lothar Biege (FDP) wünschte sich bei der Besprechung „ein konstruktives Miteinander zwischen der Geschäftsführung und der Personalvertretung“. Es gebe „noch viele Probleme zu lösen, vor allem auch im Personalbereich“.
Die Sorgen der Beschäftigten, schloss Gruppensprecher Wilmers, seien nicht von der Hand zu weisen. Wilmers: „Frühzeitige und offene Gespräche mit der Geschäftsführung können die Entwicklung hin zum Gesamtklinikum positiv beeinflussen.“ jpc

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