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Pilotprojekt für die IG Bauernhaus

Hilfe bei Aufwertung alter Gebäude Pilotprojekt für die IG Bauernhaus

Alte Häuser bedürfen einer besonderen Pflege. Diesem Ziel hat sich die bundesweit tätige Interessengemeinschaft (IG) Bauernhaus verschrieben. Im Rahmen der Lokalen Aktionsgruppe Westliches Weserbergland wird die IG Bauernhaus jetzt als Projektträger für den neuen „Baukulturdienst Weser-Leine“ aktiv.

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Die alte Schule in Apelern-Soldorf ist von der IG Bauernhaus vorbildlich wieder hergerichtet worden. Sie soll der Sitz des Neuen Baukulturdienstes
Weser-Leine werden. 

Quelle: pr.

Landkreis. Das Ziel dieses für die Region neuen Pilotprojekts: die Beratung von Eigentümern und Bewohnern ortsbildprägender Gebäude zur Aufwertung der vorhandenen Bausubstanz. Auf diesem Weg soll die touristische Entwicklung gefördert und die regionale Wertschöpfung durch Auftragsvergabe an örtliche Handwerker gesteigert werden.

Mit Erfolg sei dieser Service bereits in den siebziger Jahren in den Niederlanden eingeführt worden, berichtete Manfred Röver von der IG Bauernhaus in Apelern-Soldorf. Als „Monumentendienst“ für einen Info- und Wartungsdienst für historische Gebäude sei die Idee dann im Jahr 2004 auch im Weser-Ems-Gebiet umgesetzt worden. Neu für den Baukulturdienst werde aber sein, dass dieser Service sich nicht nur auf historische Bauten beziehe, sondern auch nicht denkmalgeschützte regionaltypische Gebäude einbezogen würden, die vor 1945 errichtet worden seien.

70 Prozent finanziert die EU

Als ein zunächst von März 2018 bis Februar 2021 geplantes Leader-Projekt der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Westliches Weserbergland, der LAG Schaumburger Land, der LAG Östliches Weserbergland, der LAG VoglerRegion im Weserbergland und des Landkreises Hildesheim sollen für das Projekt insgesamt 476.400 Euro aufgebracht werden. Mit dem Geld sollen ein Projektmanager, Honorare für unabhängige Bauberater und die anfallenden Sachkosten finanziert werden. Für die auf die vier LAGs entfallenden Kosten in Höhe von 420.150 Euro finanziert die EU 70 Prozent (294.105 Euro); 56.250 Euro zahlt der Landkreis Hildesheim für die Berater dazu, weitere 31.511 Euro für die allgemeinen Projektkosten. Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg übernehmen zusammen 94.534 Euro.

von Wolfhard F. Truchsess

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