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Aus dem Landkreis Pläne für Samtgemeinde „Nordschaumburg“
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Pläne für Samtgemeinde „Nordschaumburg“
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13:16 11.03.2018
Die Samtgemeinde-Bürgermeister Jörn Wedemeier (von links), Andreas Günther und Mike Schmidt kündigen an, eine Fusion ihrer Samtgemeinden anzustreben. Quelle: rg
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NENNDORF/SACHSENHAGEN/LINDHORST

Damit würde die Stadt Rinteln als bislang größte Kommune Schaumburgs durch die neue Großgemeinde „Nordschaumburg“ mit dann 34 500 Einwohnern abgelöst.

Die Fusion werde zum nächsten Kommunalwahltermin im Jahr 2021 angestrebt, kündigten die Samtgemeinde-Bürgermeister Mike Schmidt (Nenndorf), Andreas Günther (Lindhorst) und Jörn Wedemeier (Sachsenhagen) in einer gemeinsamen Pressekonferenz an. Der Bestand der insgesamt zwölf Mitgliedsgemeinden solle nicht berührt werden, heißt es.

Hoffen auf Mehreinnahmen

Von einer Bündelung der Verwaltungsstrukturen erhoffe man sich nicht nur nennenswerte Einsparungen, sondern vor allem Mehreinnahmen infolge höherer Schlüsselzuweisungen. Für Nenndorf, Sachsenhagen und Lindhorst würde die Verschmelzung ein jährliches Plus von zusammen 3,5 Millionen Euro bedeuten.Alle drei Bürgermeister betonten, für weitere Partner offen zu sein. Zunächst einmal gehe es ihnen darum, einen Anstoß für notwendige Reformen zu geben.

Grünes Licht bis zum Sommer

Auf Dauer seien kleinere Kommunen ohne Kooperationen mit den wachsenden Aufgaben auch in personeller Hinsicht überfordert.Bis zum Sommer dieses Jahres sollen nicht nur die Räte der drei Samtgemeinden, sondern auch die zwölf Mitgliedsgemeinden grünes Licht für Fusionsgespräche geben. mf

  • Ausführliche Berichterstattung zum Thema in der Donnerstag-Ausgabe der Schaumburger Nachrichten.

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