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"Politik braucht Frauen"

Mentoring-Programm kurz vor Abschluss "Politik braucht Frauen"

Die ehrenamtliche Politik hat nicht nur mit einem Nachwuchsproblem zu kämpfen – Frauen sind in allen politischen Gremien stark unterrepräsentiert. Die fünfte Ausgabe des Mentoring-Programms „Politik braucht Frauen!“ des Landes Niedersachsen soll helfen, diesen Zustand zu ändern.

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Landkreis. Seit Start der Aktion im Januar vergangenen Jahres haben erfahrene Politiker(innen) sogenannte Mentees auf ihren Weg in die Politik begleitet. „Sie stehen für Fragen bereit, beraten die angehenden Politikerinnen und nehmen die Bewerberinnen teilweise mit in ihre Sitzungen“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Schaumburg, Undine Rosenwald-Metz.

„Der Großteil der Teilnehmer war vorher ehrenamtlich, etwa in Elternvertretungen oder Vereinen, tätig“, erklärt Rosenwald-Metz. Sie seien also nicht gänzlich politisch unerfahren. Durch die Beratungen und die Teilnahme an Sitzungen der Mentoren lernen die „Lehrlinge“ die „politische Diskussionskultur kennen“, erklärt Rosenwald-Metz die Idee hinter dem Programm.

Insgesamt nehmen an der Aktion, an der auch die Landkreise Hameln-Pyrmont, Hildesheim und Holzminden beteiligt unter Schaumburger Leitung beteiligt sind, 53 Mentoren und 52 weibliche Mentees teil. 16 Politikanfänger davon kommen aus dem hiesigen Landkreis. „Wir waren überrascht über die positive Resonanz von allen Fraktionen“, freut sich die Gleichstellungsbeauftragte.

Nach Angaben von Rosenwald-Metz konnte ein Querschnitt aus allen Parteien sowie Bildung und Alter verzeichnet werden, die jüngste Teilnehmerin sei Anfang 30. Neben dem engen Austausch zwischen Mentor und Mentee bot auch das Amt für Gleichstellung unterschiedliche Veranstaltungen wie etwa „Stadtentwicklung“ oder „Einführung in das Kommunalrecht“ an. Für den 12. Februar ist in Hannover eine Abschlussveranstaltung geplant. Doch auch darüber hinaus kann der Kontakt zwischen Mentor und Mentee weiter bestehen bleiben.

Inwiefern sich die Teilnehmerinnen für politische Gremien als Kandidatinnen aufstellen lassen, sei noch nicht bekannt. „Solche parteiinternen Entscheidungen werden vor Bekanntgabe der Listenaufstellung leider selten nach außen kommuniziert“, sagt Rosenwald-Metz.

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