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Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Handel mit Betäubungsmitteln Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Die Polizei hat auf der Autobahn in Höhe Porta Westfalica einen Mann und eine Frau festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Betäubungsmittel nach Deutschland eingeführt und verkauft zu haben. Der Verdacht des Drogenhandels erhärtete sich bereits im Vorfeld bei Wohnungsdurchsuchungen am 17. Oktober.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Landkreis. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hatte Wohnungen mehrerer Beschuldigter in Rinteln und Minden durchsuchen lassen. Sie wurden verdächtigt, das Betäubungsmittelgesetz gebrochen zu haben. Gegen zwei Beschuldigte hat die Staatsanwaltschaft Bückeburg nunmehr Anklage zum Schöffengericht in Rinteln erhoben.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine Frau und einen Mann. Ihnen wird vorgeworfen, gemeinam Betäubungsmittel in nicht geringer Menge unerlaubt nach Deutschland eingeführt verkauft zu haben. Konkret wird ihnen zur Last gelegt, in den Niederlanden drei Kilogramm Amphetaminpaste, 500 Gramm Marihuana sowie 390 Gramm Ecstasy-Tabletten gekauft und über die Grenze nach Deutschland transportiert zu haben, um sie gewinnbringend zu verkaufen.

Auf der Rückfahrt wurden sie auf der Autobahn in Höhe Porta Westfalica vorläufig festgenommen und die Betäubungsmittel sichergestellt. Die Beschuldigten wurden dem Haftrichter vorgeführt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Bislang machen sie von ihrem Recht zu Schweigen Gebrauch. Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig teilte mit, dass das Gesetz für den Fall der Verurteilung eine Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren vorsieht.

Zudem sind die beiden Beschuldigten sowie drei weitere Personen verdächtig, weitere Beschaffungsfahrten unternommen zu haben. Insoweit wurde das Verfahren abgetrennt und wird gesondert fortgeführt, da noch weitere Ermittlungen notwendig sind, die mit dem besonderen Beschleunigungsgebot in Haftsachen nicht zu vereinbaren sind. r

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