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Polizei wartet auf Videobeweise

Nach Hooligan-Ausschreitung Polizei wartet auf Videobeweise

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Dortmund- und Magdeburg-Hooligans am Bückeburger Bahnhof hat die Bundespolizei sechs Augenzeugen vernommen. Bahngäste, aber auch Bahnpersonal konnten dabei hilfreiche Personenbeschreibungen abgeben, sagt Martin Ackert von der zuständigen Behörde.

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Quelle: Archiv

Landkreis/Bückeburg. Wie berichtet, waren am Sonnabend, 19. August, zwei Züge mit Fußballanhängern aus Dortmund sowie Anhängern aus Magdeburg in Bückeburg aufeinandergetroffen. Nach einem kurzen Blickkontakt rissen Beteiligte beider Seiten die Notbremse, stürmten aus den Zügen und schlugen hemmungslos aufeinander ein. Eine Person wurde dabei verletzt. Die Rede ist von etwa 300 Schlägern.

Bislang sind die Videoaufzeichnungen vom Tatort der Bundespolizei noch nicht zugestellt worden. „Das kann immer etwas dauern“, erläutert Ackert. Die Aufnahmen seien wichtig, weil daraus Videoprints erstellt werden können, auf denen die Gesichter einzelner mutmaßlicher Täter zu erkennen sind. Diese Dateien würden an die szenenkundigen Beamten in Dortmund und Magdeburg gesendet.

Vermummte Schläger

Ackert rechnet damit, dass die Fußball-Anhänger bei der Massenschlägerei auf dem Bückeburger Bahnsteig vermummt waren. „Das ist bei denen so üblich“, sagt der Experte. Sollte einzelnen Beteiligten eine Straftat auf den Videos nachgewiesen werden können, würde die Ermittlungsbehörde – in diesem Fall die Bundespolizei in Hannover – die Beschuldigten vorladen. Doch das sei eher vergebene Liebesmühe. „Das Klientel kommt generell nicht zu unseren Vernehmungen“, erzählt der Beamte aus seinen Erfahrungen. Erst wenn sie richterlich vorgeladen würden, kämen sie aus der Nummer nicht raus und würden zur Vernehmung erscheinen. vin

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