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Quadrate auf B 65 zählen Fahrzeuge

Landesbetrieb erfasst Verkehrsaufkommen Quadrate auf B 65 zählen Fahrzeuge

Verwundert sind derzeit viele Autofahrer, die auf der Bundesstraße 65 in Nienstädt unterwegs sind. An der Abbiegung ins Gewerbegebiet befinden sich mehrere flache quadratische Plastikkörper auf der Fahrbahn, etwa 20 mal 20 Zentimeter groß.

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Für akkurate Verkehrsdaten sorgen diese „Zählplatten“ auf der B 65 im Bereich von Nienstädt.

Quelle: tbh

Nienstädt/Obernkirchen (ssr). Dabei handelt es sich um so genannte „Zählplatten“, wie Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, auf Anfrage erläuterte. Diese sollen nach Ende der Messung Auskunft darüber geben, wie viele Autos wann geradeaus fahren oder aber abbiegen.
In der kommenden Woche werden die in die Fahrbahn eingedübelten „Zählplatten“ an der Abbiegung nach Kirchhorsten ihren Dienst tun. Auch an anderen Knotenpunkten im Bereich von Nienstädt und Obernkirchen sind sie schon im Einsatz gewesen.
Hintergrund: Die dortigen Ampelanlagen werden runderneuert und deren Schaltung optimiert. Die 1996 installierten Geräte sind nach Auskunft von Brockmann „in die Jahre gekommen und abgängig“.
Die Schaltschränke werden demnach komplett durch neue Exemplare mit der laut Brockmann modernsten Technik ersetzt. Auch die Kabel, die Masten sowie die Kästen mit den drei Lampen werden erneuert. Dabei kommt eine LED-Beleuchtung zum Einsatz. Diese sei wartungsfrei, vom Stromverbrauch her wesentlich günstiger und das Rot, Gelb und Grün seien für die Autofahrer auch bei Gegenlicht bestens zu erkennen, so der Verkehrsexperte.
Hauptziel der für 2016 vorgesehenen Modernisierung ist nach den Worten von Brockmann die Verbesserung des Verkehrsflusses: „Wir gucken, was wir aus den Anlagen herauskitzeln können, um eine Optimierung der Ampelschaltungen hinzubekommen.“ Die dafür notwendigen Informationen über die Verkehrsbewegungen liefern die „Zählplatten“.
Diese stellen keinerlei Verkehrshindernis dar, versicherte Brockmann. Durch die geringe Höhe und die griffige Oberfläche seien sie keine Gefahr für Motorradfahrer. Außerdem seien sie dunkelgrau, um möglichst wenig aufzufallen, sodass Autofahrer sich nicht erschrecken. 

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