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Quote im Landkreis sinkt leicht

Arbeitslosenzahlen Quote im Landkreis sinkt leicht

Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis ist im Oktober leicht zurückgegangen. Nach Angaben der für Schaumburg zuständigen Agentur für Arbeit in Hameln waren im vergangenen Monat 4749 Personen ohne Arbeit, im Vormonat waren es noch 4795 gewesen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent.

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LANDKREIS.  Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die jetzige Quote niedriger: im Oktober 2016 hatte sie für Schaumburg bei 6,0 Prozent gelegen. Das kreisweite Minus ist dabei vor allem auf eine positive Entwicklung im Bereich der Agentur-Geschäftsstelle Rinteln zurückzuführen. Hatte die Arbeitslosenquote dort vor einem Jahr noch 6,6 Prozent betragen, stand sie im vergangenen Oktober bei nur nach 6,1 Prozent. Im Vergleich zum Oktober 2016 gibt es dort aktuell 113 arbeitslose Personen weniger. Im Vergleich zum Vormonat September ist die Zahl um 34 abgefallen.

 Im Agentur-Geschäftsbereich Stadthagen nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum September um zwölf ab. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober dort 5,8 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Wettbewerb um Fachkräfte

 Zur allgemeinen Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in der Region informierte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, Ursula Rose: „Immer mehr geflüchtete Menschen erreichen den Arbeitsmarkt.“ Gleichwohl gebe es hier weiter die Tendenz einer sinkenden Arbeitslosenquote. Rose betonte, der Wettbewerb um Fachkräfte und Auszubildende in vielen Branchen nehme stetig zu. Daher lohne es sich, die Potenziale von Geflüchteten stärker in den Blick zu nehmen, wenn es um die Gewinnung neuer Mitarbeiter gehe. „Sie sind motiviert, flexibel und wollen gerne eine Ausbildung oder Arbeit beginnen“, berichtet Rose. Herausforderungen seien dabei die zunächst noch geringen Sprachkenntnisse und die nicht unmittelbar vergleichbaren Qualifikationen, die im Ausland erworben wurden.

 „Aber es lohnt sich, sich diesen Herausforderungen zu stellen“, zeigt sich Rose überzeugt. Mittlerweile gebe es „sehr viele positive Beispiele, wie die Integration von Geflüchteten funktionieren kann“. ssr

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