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Quote sinkt auf 6,2 Prozent

Arbeitslosenzahlen Quote sinkt auf 6,2 Prozent

Auch im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen in Schaumburg zurückgegangen. Damit hat sich der seit Monaten anhaltenden saisonale Aufschwung, allerdings in leicht abgeschwächter Form, fortgesetzt.

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Die Zahl der Arbeitslosen geht weiterhin zurück.

Quelle: Foto: Grabowski / Grafik: Elze

Landkreis. „Der Arbeitsmarkt gerät in ruhigeres Fahrwasser“, bewertete Christina Rasokat, Pressesprecherin der für Schaumburg zuständigen Agentur für Arbeit in Hameln, den neuesten Trend: „Wir sind verwöhnt von der rasanten Abnahme der Arbeitslosenzahlen in der jüngeren Vergangenheit“. Nun stabilisiere sich der heimische Arbeitsmarkt „auf hohem Niveau“, sagte Rasokat.

Die Zahl der Arbeitslosen im hiesigen Landkreis ist laut einer Statistik der Agentur für Arbeit im Mai im Vergleich zum Vormonat um 86 auf nunmehr 4994 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank damit auf 6,2 Prozent, im April hatte sie noch 6,4 Prozent betragen. Auch im Vergleichsmonat des Vorjahres war eine Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent berechnet worden.

Stagnation im Vergleich zum Mai 2015

Im Stadthäger Geschäftsstellenbereich der Behörde sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ganz leicht um 15 auf jetzt 3723. Damit liegt die Quote Ende Mai bei 6,2 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2015 ist damit eine Stagnation zu verzeichnen. Auch damals hatte die Quote nach Angaben der Statistiker der Arbeitsagentur bei 6,2 Prozent gelegen. Der Stadthäger Geschäftsstellenbezirk umfasst Stadthagen, Obernkirchen und Bückeburg sowie die Samtgemeinden Nienstädt, Lindhorst, Niedernwöhren, Sachsenhagen, Rodenberg und Nenndorf.

Sehr erfreulich stellt sich die Situation in Rinteln dar. Bei der dortigen Geschäftsstelle, die außer der Weserstadt auch das Auetal und die Samtgemeinde Eilsen betreut, ist die Zahl der betroffenen Personen um 104 auf nunmehr 1271 gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt in Rinteln aktuell 6,5 Prozent. Das bedeutet gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres, als sie noch bei 7,0 Prozent lag, eine kräftige Verbesserung.

Eine positive Auswirkung auf den heimischen Arbeitsmarkt hat nach Auskunft von Rasokat die Binnennachfrage. Diese sei nach wir vor sehr stark, vor allem auf dem Bausektor. „Dabei spielen die niedrigen Zinsen eine wichtige Rolle.“

Abnahme auch bei Unterbeschäftigten

Nicht nur die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai gesunken, auch bei den Unterbeschäftigten registrierten die Statistiker eine Abnahme. So sank die Zahl der Betroffenen von 5794 auf 5702. Das sind 119 weniger als noch im Mai 2015. Zu dieser Gruppe gehören nicht nur die offiziell als arbeitslos ausgewiesenen Männer und Frauen, sondern auch die Teilnehmer arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Diese sind unter anderem berufliche Weiterbildungen, Arbeitsgelegenheiten oder Altersteilzeit. Hinzu kommen diejenigen, die einen Gründungszuschuss erhalten.

Der Bestand an gemeldeten Stellen zeigt nach Darstellung der Statistiker eine leicht steigende Tendenz. Im Mai waren kreisweit 1087 offene Stellen gemeldet, vor einem Jahr waren es knapp 1000 gewesen. Im April dieses Jahres waren 1056 offene Stellen bei der Arbeitsagentur gemeldet gewesen. ssr

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