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Radwege-Kilometer mehren sich

Landkreis will investieren Radwege-Kilometer mehren sich

Eine derzeit hohe Landesförderung von 70 Prozent für den Straßenausbau will der Landkreis nutzen und kräftig in die Sanierung von Kreisstraßen investieren.

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Quelle: Symbolfoto

Landkreis. In den Kreishaushalt, der am Dienstag verabschiedet werden soll, sind hierfür 7,5 Millionen Euro eingestellt. Insgesamt 24 Straßenabschnitte sollen in Angriff genommen werden. Eine Rolle spielt unter anderem die Anlage neuer Radwege.

Den größten Ausgabeposten mit 2,1 Millionen Euro beansprucht der knapp zwei Kilometer lange Abschnitt der K 48/49 zwischen Riepen und Horsten. Die marode Straße wird komplett erneuert und verbreitert. Dies sei wichtig zur Entlastung der Baumaßnahme B 65, begründete Landrat Jörg Farr den Straßenausbau, für den noch Grunderwerb getätigt werden muss. Über die Anlage eines Radweges sei noch nicht entschieden. Alternativ könnte die Straße breiter gebaut und mit einer Abmarkung für den Radweg versehen werden.

Für 1,6 Millionen Euro will der Landkreis die K 37 in der Ortsdurchfahrt Wiedenbrügge bis zur Einmündung auf die B 441 sanieren. Zwar sei die Straße mit etwa 400 Autos pro Tag wenig befahren und stand nicht an vorderster Stelle im Sanierungsplan. Der Ausbau sei aber vorgezogen worden, weil die besagte Landesförderung nach dem Entflechtungsgesetz in der jetzigen Form 2019 ausläuft. Die Gemeinde finanziert die Maßnahme vor. Nach der Sanierung wird die Kreisstraße zur Gemeindestraße umgewidmet.

Ein Ausbau mit Radweg erfolgt für die K 28 zwischen Niedernwöhren und Lüdersfeld. Für den ersten Bauabschnitt bis Nordsehl sind in diesem Jahr 920 000 Euro veranschlagt. Für 955 000 Euro erfolgt die Sanierung der K 11 in der Ortsdurchfahrt Obernkirchen von der Bergapotheke bis zum Geschäft Tölke Elektro.

Die Ortsdurchfahrt Klein Holtensen (K 63) steht mit 615 000 Euro im Sanierungsplan, der Ausbau der K 67 in der Ortsdurchfahrt Rehren im Auetal mit 300 000 Euro. Die gleiche Summe ist für die K 30 in Lindhorst angesetzt. Auf einer Länge von 750 Metern wird die Straße saniert und erhält einen Radweg.

Der Bau der K 73 zum Gesamtklinikum Schaumburg schlägt mit 222 000 Euro zu Buche, der K 16-Ausbau in Tallensen-Echtorf mit 167 000 Euro. Außerdem sind folgende Strecken berücksichtigt: K 9: Ausbau zwischen Buchholz und Heeßen (18 000 Euro), K 12: Ausbau zwischen Bückeburg und Achum (30 000 Euro), K 18: Ausbau mit Radweg zwischen Gelldorf und Südhorsten (30 000 Euro), K 27: Radweg zwischen Lauenhagen und Pollhagen (5000 Euro), K 29: Ausbau mit Radweg in Vornhagen (45 000 Euro), K 30: Ausbau mit Radweg in der Ortdurchfahrt Reinsen und Kobbensen (18 000 Euro), K33: Brückenbau über die Hülse (10 000 Euro), K40: Ausbau mit Radweg in der Ortsdurchfahrt Düdinghausen (5000 Euro), K 53: Kreisverkehrsplatz, Ortsdurchfahrt Rodenberg, K 58: Kreisverkehrsplatz in der Ortsdurchfahrt Lauenau (15 000 Euro), K65: Ausbau mit Radweg zwischen Rolfshagen und Borstel (10 000 Euro), K 65: Radweg K 65/69-Kathrinhagen (5000 Euro), K 68/69: Ausbau in der Ortsdurchfahrt Borstel, K 74: Ausbau im Bereich der südlichen Bernser Landwehr (30 000 Euro), K 78: Brückenbau in Uchtorf (50 000 Euro).

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