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Rainer Kuhlmann geht und Dirk Hahne kommt

Stellvertretender Kreisbrandmeister verabschiedet Rainer Kuhlmann geht und Dirk Hahne kommt

Diese Pracht in Blau war dem Rintelner Brückentorsaal gewiss selten beschieden: Gut 200 Feuerwehrleute erschienen in ihren Uniformen anlässlich der Verabschiedung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und Leiters des Brandschutzabschnittes Süd, Rainer Kuhlmann, sowie zur Ernennung und Beförderung des Nachfolgers Dirk Hahne und dessen Stellvertreters Dirk Dehne.

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Landrat Jörg Farr (links) bedankt sich bei Rainer Kuhlmann für dessen jahrelangen unermütlichen Einsatz.

Quelle: pr.

Rinteln. Von Karl-Heinz Thenhart

Landrat Jörg Farr begrüßte die Anwesenden mit dem berühmten Zitat des griechischen Philosophen Heraklit: „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Ein solcher steht Kuhlmann nun bevor – er wird es mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen, nahm doch das Ehrenamt einen wesentlichen Platz in seinem Leben ein. Andererseits freut sich die Gattin, ihren Liebsten künftig häufiger bei sich zu haben.

 1976 trat Kuhlmann als 18-Jähriger der freiwilligen Feuerwehr bei. Bereits neun Jahre später wurde er zum Hauptfeuerwehrmann befördert, 1991 folgte die Ernennung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister in Rinteln. 2004 wurde er schließlich mit der Funktion des stellvertretenden Kreisbrandmeisters (KBM) betraut. In seine Ära als stellvertretender KBM fielen der Großbrand in Nienstädt und viele schreckliche Autounfälle auf der A2, die die Nerven der Einsatzleute strapazierten. Kuhlmann leistete zudem erfolgreiche Arbeit als Übungsleiter. Farr hob dort besonders die Großübung Flugunfall im Jahre 2012 hervor.

 Nach der Übergabe der Entlassungsurkunden und Präsente wurde der scheidende Brandschutzabschnittsleiter mit lang anhaltendem Beifall bedacht – dann schmetterte aus 200 Kehlen ein dreifaches „Gut Wehr“.

 Der Landrat stellte Kuhlmanns Nachfolger Dirk Hahne vor, der mit 40 Jahren bereits Erster Hauptbrandmeister wurde und als ein hervorragender Ausbilder im Katastrophenschutz gilt. Gleichzeitig stellte Farr auch Dirk Dehne vor, der als Hahnes Stellvertreter in die Führungsebene der Schaumburger Brandschützer aufstieg. Auch diesen beiden wurde ein dreifaches „Gut Wehr“ zuteil.

 Nachdenkliche Töne ließ Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote anklingen. Er erinnerte daran, was es heißt, als Abschnittsleiter zu fungieren – ein Amt mit großer Verantwortung und viel Arbeit. „Ehrenamt in dieser Form heißt auch zurückstecken im Privatbereich, weswegen mein Dank den Ehefrauen und Familien gilt – für ihr großes Verständnis.“

 Zur großen Freude der Schaumburger Floriansjünger trat überraschend ein Gast aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen ans Mikrofon. Der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Kalletal, Udo Knaup, sprach ein Grußwort, in welchem er die hervorragende länderübergreifende Zusammenarbeit lobte.

 Zum Abschluss des ernsten Veranstaltungsteils sprach noch einmal Kuhlmann. Er dankte sichtlich bewegt für die anerkennenden und freundlichen Worte, erinnerte an die vorzügliche Unterstützung vonseiten der Kreisfeuerwehr, an die großen Belastungen der Feuerwehren vor Ort und die vorbildlich funktionierende Zusammenarbeit von Polizei, Rettung und Feuerwehr.

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