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Razzien in Rinteln und Seggebruch

Mutmaßliche Rechtsextreme sollen Silvester an Straftaten in Dortmund beteiligt gewesen sein Razzien in Rinteln und Seggebruch

Aufregung in den frühen Morgenstunden in Seggebruch und Rinteln: Die Polizei durchsuchte gegen 6 Uhr zwei Wohnungen von mutmaßlichen Neonazis. Hintergrund der Razzien sind Angriffe auf Dortmunder Polizeibeamte aus einer Gruppe von Rechtsextremen in der Silvesternacht.

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Quelle: dpa

Landkreis. Damals wurden mehrere Beamte verletzt und 18 Personen festgenommen.

Der groß angelegte Einsatz ging von der Ruhr-Metropole aus. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte die Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Im Visier der Polizei standen am Morgen fünf Wohnungen in Dortmund und zwei in Schaumburg – eine in Seggebruch und eine in Rinteln. Der Fokus lag dabei auf dem Beschlagnahmen von Kommunikationsmedien, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft.

Die eingesetzten Beamten konnten in den Wohnungen nach eigenen Angaben diverse Handys, Smartphones, Laptops, Tablets sowie eine Videokamera beschlagnahmen. Sie werden nun zur Auswertung an Experten des Landeskriminalamtes in Nordrhein-Westfalen weitergegeben. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen, heißt es weiter.

Die Behörden ermitteln unter anderem wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und schwerem Landfriedensbruch. Nach Polizeiangaben waren zum Jahreswechsel Beamte aus einer Gruppe von Rechtsextremen mit Feuerwerkskörpern und Feuerwerksraketen beworfen und beschossen worden. Beamte seien auch mit Flaschen und Steinen angegriffen worden. Dortmund gilt als eine Hochburg von Rechtsextremisten.
Polizeipräsident Gregor Lange betonte in einer Mitteilung, dass die Dortmunder Polizei weiterhin jede rechtsstaatliche Möglichkeit nutzen werde, um „Volksverhetzer und rechtsextremistische Gewalttäter konsequent zur Verantwortung“ zu ziehen. „Die gefährliche Entwicklung des gewaltbereiten Rechtsextremismus in Deutschland bedroht zunehmend Zuwanderer, Bürger mit Migrationshintergrund, Politiker, Journalisten sowie Polizeibeamte und richtet sich gegen unsere Demokratie“, erklärte er.

Wie die beiden mutmaßlichen Neonazis aus Seggebruch und Rinteln ins Gesamtbild passen, war am Donnerstag nicht zu erfahren. 

vin

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