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Rekordspende für SN-Weihnachtshilfe

Mehr als 100.000 Euro Rekordspende für SN-Weihnachtshilfe

Die Schallmauer ist durchbrochen: Die außergewöhnliche Hilfsbereitschaft der Leserinnen und Leser hat dafür gesorgt, dass bei der 21. Aktion Weihnachtshilfe erstmals ein sechsstelliger Betrag gespendet worden ist – 102.227 Euro, ein großartiger Rekord!

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Diese Rekordsumme ist zum Einrahmen: Über die Bestmarke freuen sich Uwe Krusche (von links), Martina Kramer und Ursula Müller-Krahtz vom Sozialverein sowie Weihnachtshilfe-Koordinator Stefan Rothe und SN-Chefredakteur Marc Fügmann.

Quelle: rg

Landkreis.  „Das ist ein überwältigendes Ergebnis“, freute sich Ursula Müller-Krahtz, Vorsitzende des Sozialvereins Schaumburg: „Dass die Bestmarke der vergangenen Saison noch mal übertroffen wurde, ist wirklich toll.“ Müller-Krahtz weiter: „Ein herzlicher Dank gilt den Spenderinnen und Spendern im Namen der Bedürftigen, denen wir mit dem Geld helfen können.“ Sozialvereins-Vize Uwe Krusche fügte hinzu: „Es ist beruhigend zu sehen, dass die Schaumburger weiterhin eine solche Spendenbereitschaft zeigen.“

SN-Chefredakteur Marc Fügmann merkte an, es habe anfangs durchaus die Sorge bestanden, dass angesichts der Flüchtlingswelle und der großen Spendenbereitschaft der Bevölkerung in dieser Richtung die Weihnachtshilfe etwas leiden könnte. „Doch das ist nicht eingetreten, im Gegenteil.“ Offenbar werde dieses Hilfsprojekt unabhängig von anderen Entwicklungen „als ureigene Schaumburger Aktion“ gesehen. Die SN-Weihnachtshilfe, die 1994 vom damaligen Redaktionsleiter Detlef Bernhard eingeführt worden ist, sei mittlerweile „im Landkreis unter dem Motto ,Schaumburger helfen Schaumburgern‘ zu einer regelrechten Marke geworden“, ergänzte Projekt-Koordinator Stefan Rothe. Insgesamt belaufe sich die Spendensumme nach 21 Jahren Weihnachtshilfe auf 1,47 Millionen Euro, rechnete Rothe vor.

Fügmann lobte die Arbeit des Sozialvereins, der über die Verteilung der Mittel entscheidet. Ohne Bürokratie- und Verwaltungskosten komme das Geld ohne Abzug „da an, wo es gebraucht wird“. Stets könnten sich die SN auf die Fachkenntnisse des Vereins verlassen. Dieser arbeite bei der Zuwendung der Spenden eng mit Sozialexperten der Wohlfahrtsverbände und mit den Familienhelferinnen des Kreisjugendamtes zusammen, berichtete Martina Kramer, die Geschäftsführerin des Sozialvereins.

Mit dem Spendengeld können laut Kramer im Laufe des Jahres insgesamt rund 300 Familien und Einzelpersonen geholfen werden. Die Zuwendungen belaufen sich je nach akutem Bedarf in der Regel auf einige Hundert Euro, im Ausnahmefall auch mal auf um die 1000 Euro.

Das Geld wird zum Beispiel da eingesetzt, wo Bedürftigen die Energiekosten über den Kopf wachsen, wo das Geld für den Umzug fehlt, wo in der Großfamilie auf einen Schlag neue Schuhe für alle neun Kinder her müssen, wo für Bewohner von Behinderteneinrichtungen Brillen erforderlich sind oder wo die Reparatur eines Autos die Fortsetzung der Berufstätigkeit ermöglicht. r

Danke!

Liebe Leserinnen und Leser,
erstmals in mehr als 20 Jahren SN-Weihnachtshilfe wurde die magische 100.000-Euro-Marke durchbrochen. Ein Spenden-Rekord, auf den wir stolz sind, auf den aber vor allem Sie stolz sein dürfen. Denn diese Erfolgsgeschichte ist nur dank Ihres nicht nachlassenden Engagements möglich gewesen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Ihnen im Namen der Schaumburger Nachrichten von ganzem Herzen bedanken.
Sie haben mit Ihrem Geld schon Tausenden von Menschen geholfen. Menschen, die in der Regel unverschuldet in Not geraten sind und die vom sozialen Netz des Staates nicht oder nur unzureichend aufgefangen werden. Menschen, die nicht irgendwo leben, sondern in unserer Nachbarschaft. Menschen, denen wir vielleicht schon auf der Straße begegnet sind, ohne etwas von ihrem schweren Schicksal geahnt zu haben.
Die SN-Weihnachtshilfe – sie ist eine unmittelbare Hilfe von Schaumburgern für Schaumburger. Dadurch unterscheidet sie sich von vielen anderen Spendenaktionen. Jeder Cent kommt da an, wo er gebraucht wird. Das ist und bleibt das Erfolgsrezept dieser größten karitativen Initiative in unserem Landkreis. Ihre ungebrochene Spendenbereitschaft ist einzigartig und verdient höchsten Respekt. Danke!

Ihr Chefredakteur Marc Fügmann

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