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Revierförster-Wechsel im Forsthaus Dobbelstein

Torsten Buchholz geht nach 16 Jahren an die Elbe Revierförster-Wechsel im Forsthaus Dobbelstein

Nach 16 Jahren mit Torsten Buchholz als Hausherr im Hohenroder Forsthaus Dobbelstein und Revierförster im Taubenberg tritt Stefan Körbel dessen Nachfolge an. Die Schlüssel sind bereits übergeben und der Wechsel ist sozusagen bei laufenden Motoren erfolgt. Christian Weigel, Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Hessisch Oldendorf, bedauert zwar den Weggang von Buchholz, ist aber sicher, mit dem neuen Mann die richtige Besetzung für die Stelle gefunden zu haben.

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Torsten Buchholz (v.li.) geht an die Elbe, Stefan Körbel ersetzt ihn als Revierförster. Christian Weigel sieht dem Wechsel entspannt entgegen.

Quelle: Who

Landkreis. Die Versetzung „war mein persönlicher Wunsch“ und sei ihm trotzdem nicht leicht gefallen, ließ sich Buchholz deutlich anmerken. Denn etwas von ihm wird sicherlich zurückbleiben, „weil man nach so langer Zeit Heimatgefühl entwickelt hat.“ Es waren für ihn unterm Strich 28 Jahre im Weserbergland. Eine Zeit, während der die Kinder geboren wurden, aufgewachsen sind und die Schule besucht haben und Jahre, in denen auch viele persönliche Beziehungen entstanden sind.
Die Kinder sind inzwischen 17 und 19 Jahre alt und der Tag sei abzusehen gewesen, dass sie das Eltern- beziehungsweise Forsthaus hoch über dem Wesertal verlassen würden, erzählte Buchholz und äußerte Verständnis, denn „es ist doch schon ziemlich einsam hier“. Damit sei die Entscheidung gefallen, noch einmal etwas Neues anzufangen und neue Aufgaben zu übernehmen. Das Neue für ihn, so erklärt er, ist die Dienststelle im Forstamt Göhrde im Biosphärenreservat Elbtalaue.
Insgesamt 25 Dienstjahre hat sein Nachfolger Stefan Körbel am Harz verbracht. Und jetzt „wollte ich gerne ein reines Landeswald-Revier (mit einem richtigen Forsthaus) übernehmen“, gesteht er. „Ein schönes Revier mit vielfältigen Beständen“, stellte er bei Besichtigungstouren mit Torsten Buchholz bereits nachhaltig fest. Besonders „reizvoll“ sei der Balkonblick übers Wesertal auf die entstehende Auenlandschaft des Nabu im Hohenroder Auskiesungsgebiet an der Weser.
Aufgaben im Naturschutz bildeten während seiner Jahre am Harz den Großteil seines Aufgabenfeldes, erklärt Körbel. In Seesen hat er neben der Betreuung und Verwaltung von 700 Hektar Genossenschaftswald sowie von 500 Hektar Stadtwald als Kreis-Naturschutzbeauftragter sowie als Obmann der Jägerschaft für Natur- und Biotopschutz gewirkt. Darum stellt er sich vor, auch am neuen Wirkungsort in ähnlicher Richtung zu arbeiten – in Vernetzung mit den Naturschutzorganisationen der Region. Den Horst eines Seeadlers, wie im Taubenberg, im Revier zu haben sowie auf dessen Jagdgebiet direkt vor sich im Wesertal blicken zu können, „das ist schon sehr spannend“.
Generell sei der Aspekt der Möglichkeiten eines Engagements in Naturschutzbelangen „der Hauptbeweggrund“ für die räumliche und berufliche Veränderung gewesen, verrät Stefan Körbel. Darüber hinaus wolle er künftig mit seiner Ehefrau die Nähe zur Weser und ihren Zuflüssen wieder mehr fürs gemeinsame Wassersport-Hobby beziehungsweise Kanufahren nutzen. Das Boot dafür sei bereits nach Hohenrode gebracht worden.

Von Werner Hoppe

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