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Rücken Ruhs von Kinoplänen ab?

Rinteln/Minden Rücken Ruhs von Kinoplänen ab?

Die Rintelner Kino-Familie Ruhs rückt von ihren Plänen ab, in Minden ein weiteres Kino zu betreiben. Auf dem Seitz-Enzinger-Noll-Areal könnte nun anstelle des Kinos ein Lidl-Markt entstehen.

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Seit mehreren Jahren ist das Seitz-Enzinger-Noll-Gelände im Kreuzungsbereich Stiftstraße/Ringstraße als Kinostandort im Gespräch. Jetzt könnten die Pläne in eine andere Richtung laufen.

Quelle: mt

Rinteln/Minden. „Wir stecken in Verhandlungen“, sagt Jörg Ruhs am Montag auf Anfrage. Mit wem sagt der Rintelner Kinobetreiber allerdings nicht. Auf den Lidl-Markt angesprochen heißt es nur: „Kein Kommentar.“ Dass „die Sache noch in der Schwebe“ sei, sagt er noch. Und er wolle mit einer Stellungnahme „keine schlafenden Hunde wecken“.

Nach Informationen dieser Zeitung sollen die bestehenden Gebäude auf dem Gelände schon bald abgerissen werden. Von Abbrucharbeit ist vor Ort allerdings noch nichts zu erkennen. Der Mindener Beigeordneten Lars Bursian für Städtebau gibt sich auf Anfrage ebenfalls eher zugeknöpft. Im Moment mache es noch keinen Sinn, über die Angelegenheit öffentlich zu sprechen, sagt er. Man müsse abwarten, was die nächste Zeit an Ergebnissen bringe. Konkret sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts.

Die Rintelner Kinofamilie ist seit 2011 bereits Pächter von zwei Kinos in Minden. Dort betreibt sie das Filmtheater Die Birke an der Marienstraße sowie das Cinema & Savoy an der Tonhallenstraße.

Vor mehr als fünf Jahren hatte die Familie Ruhs schließlich das Areal an der Kreuzung Ringstraße/Stiftstraße erworben, um dort ein Großkino zu errichten. Probleme mit der Verkehrsanbindung legten das Vorhaben zunächst auf Eis. Doch noch zu Zeiten des früheren Beigeordneten Klaus-Georg Erzigkeit wurde seitens der Stadt signalisiert, dieses Hindernis aus der Welt schaffen zu können. Ein Bauantrag für ein Kino ging allerdings nie ein. Zu der Frage, ob inzwischen einer für einen Lidl-Markt vorliegt, sagt Bursian nichts. Ruhs gibt keine Stellungnahme dazu ab, ob seine Familie das Kinokonzept an dem Standort inzwischen verworfen hat. Denn erst vor wenigen Wochen sickerten Pläne durch, ein Großkino in der Obermarktpassage in der Innenstadt zu errichten. Dass sich mehrere Interessenten bei der Stadt gemeldet haben, teilte Bürgermeister Michael Jäcke seinerzeit mit. Es handele sich um den Rahdener Kinobetreiber Alexander Thye sowie um jemanden „aus dem norddeutschen Raum“. Mit dabei sei außerdem der Mindener Philipp Hausdörffer. Alle verfolgen nach Informationen aus der Stadtverwaltung das Ziel, ein Kino in die Passage zu bringen.

Grundsätzlich sei man im Zuge der Kundenzufriedenheit immer auf der Suche nach geeigneten Standorten, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme von Lidl. „So auch in Minden“, teilt das Unternehmen mit. Derzeit befinde man sich aber noch in konstruktiven Gesprächen. Lidl bittet daher um Verständnis, zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen geben zu können. mt

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