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Aus dem Landkreis Rücktritt nach acht Wochen im Amt
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Rücktritt nach acht Wochen im Amt
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06:17 05.05.2012
Nachdem Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Hoffrichter (Mitte) zurückgetreten ist, stehen seine vier Stellvertreter Silke Weibels (von links), Jan Heinemann, Frank Prietzel und Fabian Deus in besonderer Verantwortung.  Quelle: Foto: rg
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Landkreis (ssr). Hoffrichter, der bei VW als Messtechniker angestellt ist, hatte nach eigenen Angaben vorgehabt, der Kreisjugendfeuerwehr drei Jahre lang als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen. Ab Anfang 2015 seien bei VW für ihn „beträchtliche berufliche Zusatzaufgaben“ vorgesehen gewesen, sagte Hoffrichter. Daher sei im Führungsteam der Kreisjugendfeuerwehr frühzeitig abgesprochen gewesen, dass er sich auf eine dreijährige Amtszeit beschränken werde.

Doch dann sei die massive berufliche Veränderung „unvorhersehbar plötzlich doch schon jetzt eingetreten“, berichtete Hoffrichter. Erfahren habe er davon vier Wochen nach seiner Wahl zum Kreisjugendfeuerwehrwart. „Ein solches Ehrenamt kann man aus meiner Sicht aber entweder nur ganz machen oder gar nicht“, so der Lauenhäger. Für ihn sei klar erkennbar, dass ihm der Beruf künftig in keiner Weise mehr angemessen Zeit und Kraft für diesen Posten lassen würde. „Das wäre nicht vereinbar, das würde den Verband nicht weiter bringen“.

Daher habe er sich „ schweren Herzens“ zum Rücktritt entschließen müssen, so Hoffrichter. Er sei seit seinem 11. Lebensjahr Mitglied der Feuerwehr, sei lange Jahre Stadthäger Stadtjugendfeuerwehrwart gewesen und habe 21 Jahre lang an der Seite seines im vergangenen Jahr verstorbenen Vorgängers Frank Lohmann auf Kreisebene mitgestalten dürfen. „Ich verlasse so eine Art Lebenswerk“, sagte Hoffrichter, „und das fällt mir sehr schwer“.

Das Team der vier stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwarte „bedauert, dass Ralf Hoffrichter diesen Schritt gehen musste“, sagte auf Anfrage Fabian Deus, einer der Vize. Man respektiere die Entscheidung aus beruflichen Gründen aber voll und ganz.
Während zweier turnusmäßiger Sitzungen von Führungsgremien der Kreisjugendfeuerwehr in der kommenden Woche soll unter Beteiligung von Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote beraten werden, wie es weitergeht.

Der Suchtmittelkonsum in Deutschland ist nahezu gleich geblieben. Größtes Problem sind nach wie vor die legalen Suchtmittel wie Alkohol und Tabak – so das Ergebnis des neuen Jahrbuches Sucht 2012 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Das Jahrbuch geht unter anderem auf die Problematiken von Sucht am Arbeitsplatz (siehe linke Spalte) und Glücksspielsucht ein. Zwei Themen, die auch die Suchtberatung der Diakonie Schaumburg-Lippe beschäftigen.

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