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SPD bestätigt Kandidaten für Kommunalwahl

Schaumburg SPD bestätigt Kandidaten für Kommunalwahl

Auf der Wahlgebietskonferenz der Schaumburger SPD haben am Sonnabend 102 Delegierte aus den sechs Wahlbereichen die Listenplatzierungen der Kandidaten für die Kommunalwahl bestätigt – auch eine vorerst per Los festgelegte Reihenfolge der Plätze vier und fünf für den Wahlbereich Obernkirchen/Auetal/Nienstädt.

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Die Spitzenkandidaten der Wahlbereiche (von links): Eckhard Ilsemann, Helma Hartmann-Grolm, Horst Schwarze, Karsten Becker, Ralph Tegtmeier. Nicht im Bild ist Hans-Dieter Brand.

Quelle: sk

Landkreis. Bei der Aufstellung der Liste konnten sich die SPD-Ortsvereine Obernkirchen und SG Nienstädt nicht darüber einigen, welcher Ortsverein einen Kandidaten für den aussichtsreichen Platz vier stellen darf. Lange Jahre fiel die Position an Nienstädt mit der Kandidatin Christiane Reckmann, die seit 20 Jahren im Kreistag vertreten ist. Jetzt aber begehrte auch Kirsten Battaglia aus Obernkirchen Platz vier. Nach etlichen Diskussionen wurde der Entscheid über ein Gremium des Unterbezirks gesucht. Diese Abstimmung endete jedoch mit jeweils acht Stimmen für beide Kandidatinnen. Damit die Liste vorgelegt werden konnte, wurde gelost. Den durch Losglück erhaltenen vierten Platz konnte Reckmann schließlich behalten: 62 Delegierte sprachen ihr den Platz zu, nur 38 entschieden sich für Battaglia.

Gut gelaunt stellte sich Landrat Jörg Farr (SPD) hinter das Mikrofon im Stadthäger Ratskeller, verwies in seinen Grußworten auf mehrere aktuelle positive Entwicklungen für Wirtschaft und Bevölkerung: Für den Breitbandausbau erhalte der Landkreis 2,9 Millionen Euro vom Bund und noch einmal zwei Millionen Euro vom Land. 2,4 Millionen flössen aus dem Leader-Projekt, das Unternehmen Faurecia investiere in Stadthagen 35 Millionen in einen Neubau, und das Klinikum Schaumburg sei im Bau. Farr lobte weiterhin, dass „die Flüchtlingskrise mit viel Herzblut menschenwürdig bewältigt ist“. Zum anstehenden Ausbau der Bahntrasse, der massiv in die Struktur Schaumburgs eingreife, forderte Farr, dass Entscheidungen in einem transparenten Verfahren geschehen müssen. Klar sei: „Wir wollen uns nicht festlegen auf eine bestimmte Variante.“

„Wir sollten uns nicht auseinanderdividieren lassen"

Jan-Philipp Beck, Vorsitzender der Stadthäger SPD, sprach die nicht eben rosige bundesweite Situation der SPD an. Auf dem Weg wieder nach oben „sollten wir uns nicht auseinanderdividieren lassen.“ Es müsse auf Zukunftsfragen eine Antwort gefunden werden, und dabei gelte zu bedenken: „Nie war die sozialdemokratische Idee so aktuell – dieser Markenkern muss hervorkommen“.

Karsten Becker, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Schaumburg, stellte für die Arbeit vor Ort fest, man wolle fortführen, was in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich war – in der Wirtschaftsförderung, in der Infrastruktur, in der Bildung. Flächendeckend sei in Schaumburg eine hohe Lebensqualität für die Bürger erreicht. Für die Partei zeigte Becker auf, dass sich Frauen und Männer in Ämtern „paritätisch wiederfinden“. Und es kämen vermehrt junge Genossen in Positionen. Das Parteiprogramm, mit der die SPD in den Kommunalwahlkampf zieht, haben die Delegierten einstimmig abgesegnet. sk

 Hier die Belegung der jeweils ersten fünf (von 12) Listenplätze:

Rinteln: 1. Helma Hartmann-Grolm, 2. Klaus Wißmann, 3. Dieter Horn, 4. Anna-Lena Tegtmeier, 5. Bernd Wüpker.

Stadthagen/Niedernwöhren: 1. Karsten Becker, 2. Heidemarie Hanauske, 3. Jan-Philipp Beck, 4. Ulrike Koller, 5. Gerd Wischhöfer.

Bückeburg/Eilsen: 1. Horst Schwarze, 2. Sandra Schauer, 3. Wolfgang Faulhaber, 4. Gerd Vogel, 5. Kai Alack.

Nenndorf/Sachsenhagen: 1. Ralph Tegtmeier, 2. Dagmar Hansing. 3. Dennis Grages, 4. Gudrun Olk, 5. Sigmar Sandmann.

Obernkirchen/Auetal/Nienstädt: 1. Eckard Ilseman, 2. Ilka Niemeyer, 3. Manfred Spenner, 4. Christiane Reckmann, 5. Kirsten Battaglia.

Rodenberg/Lindhorst: 1. Hans-Dieter Brand, 2. Cerstin Bayer, 3. Uwe Budde, 4. Anja Niedenzu, 5. Christopher Sendler.

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