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Landkeis / Sommerglück Sammlung wieder vollständig

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg hat für die Sommerglück-Gewinnerin Irmgard Wieske und ihre Begleiterin Marie Martini ihrem Namen alle Ehre gemacht: Mit einem fürstlichen Sektempfang begrüßten die Porzellanmalerin Dagmar Kleine und Birgit Dewenter, zuständig für Touristik und Veranstaltungen, die SN-Leserinnen im beeindruckenden Ambiente des Fürstenberger Schlosses.

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Porzellanmalerin Dagmar Kleine (links) erklärt der Sommerglück-Gewinnerin, wie Geschirr und Dekoartikel Farbe und Formen erhalten.

Landkreis. Bei strahlendem Sonnenschein stärkten sich die Damen für einen Tag, der sie hinter die Kulissen der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands führen sollte.

 Wieske ist leidenschaftliche Porzellanliebhaberin und hat selbst einige Service und Sammlerstücke im Bestand. „Über den Gewinn habe ich mich deshalb riesig gefreut“, sagt die Stadthägerin. „Ich habe sogar einige meiner Exemplare mit dabei. Bei einem meiner Service fehlt mir beispielsweise eine Tasse – vielleicht finde ich direkt vor Ort ja Ersatz“, so die Rentnerin. Wieske sollte Glück behalten. Im Shop des Unternehmens fand sie das gesuchte Stück und konnte damit ihre Sammlung vervollständigen.

 Doch vor dem Stöbern im Shop stand zunächst eine Führung durch die verschiedenen Produktionshallen an, in die sonst ausschließlich Mitarbeiter Zutritt erhalten. Vom Modellbau ging es entlang der Brennöfen bis in die Porzellanmalerei-Werkstätten und schließlich in das Museum. Dagmar Kleine, die bereits seit ihrer Ausbildung in den siebziger Jahren der Porzellanmanufaktur Fürstenberg treu geblieben ist, erklärte alles rund um Siebdruck, Thermobecher mit zwei Wänden, die traditionellen Fürstenberg-Jahreshasen und vieles mehr.

 So konnte die Sommerglück-Gewinnerin beispielsweise beobachten, dass die Exemplare vor dem Brennen noch wesentlich größer sind, als sie in den Verkauf kommen. „Das liegt am Wasserverlust von 14 Prozent“, erklärte die Expertin. Auch die lange Tradition des Unternehmens wurde den Damen während der Führung deutlich. Seit 1747 werden dort in liebevoller Handarbeit Geschirr, Dekorationsstücke und vieles mehr angefertigt. Auch in den unterschiedlichen Farben und Formen spiegelt sich die lange Entwicklung wider. „Vom Rokoko bis zu modernen Designs ist bei uns alles zu finden. Man kann sagen, dass historisches, traditionelles Handwerk hier auf modernes Design trifft“, so Kleine.

 Höhepunkt des Tages war schließlich das Bemalen eines eigenen Tellers. Nach Anleitung von Kleine gestaltete die Sommerglück-Gewinnerin ihr ganz persönliches Exemplar mit einer Rose in zarten Grün- und Lilatönen. Dieser Aufgabe widmete sich Wieske zunächst skeptisch, schließlich hat sie selbst zuvor noch nie etwas Derartiges angefertigt. Hinterher war die Begeisterung jedoch groß. „Wenn ich noch einmal geboren werde, werde ich Porzellanmalerin. Dass es so einen Spaß macht, hätte ich nicht gedacht“, so Wieske, bevor sie sich wieder Pinsel und Farbe widmete. „Sobald der Teller fertig gebrannt ist, bekommen Sie ihn als Andenken per Post zugeschickt“, versprach Kleine zum Abschluss des Tages.

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