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Sandbank in der Weser

Portaner Fährsaison vorzeitig beendet Sandbank in der Weser

Mit gleich zwei Weserfähren im Stadtgebiet verbucht Porta Westfalica ein Alleinstellungsmerkmal. Zwischen Varenholz und Veltheim schippert die kleine Personenfähre am Seil Wanderer und Radwanderer von einem Ufer zum anderen.

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Fährmann Alfred Huck hofft auf einen höheren Wasserstand.

Quelle: who

PORTA WESTFALICA. Ein Stückchen flussabwärts am Großen Weserbogen ist die größere Fähre Amanda mit eigenem Motorantrieb die touristische Attraktion. Beiden gemeinsam ist, dass sie ohne die reale Handbreit Wasser unter dem Kiel nicht fahren können. Nicht zuletzt deshalb endete die Fährsaison 2016 etwas früher, als gewohnt.

Eigentlich hatten sich Alfred Huck und Martin Deppe darauf eingestellt gehabt, als Fährmänner vom Dienst noch bis äußersten Saisonende am 30. Oktober ihre Passagiere zwischen überzusetzen. Das ging aber nicht: Zwar hätte der niedrige Pegel der Weser die Überfahrten noch hergegeben, aber eine temporäre Sandbank am Veltheimer Anleger verhinderte, dass das Schiffchen überhaupt erst vom Ufer loskommen konnte.

Zum Abschluss gibt es eine Party

Aber nach der Fährsaison 2016 ist vor der Fährsaison 2017, blickt Huck aufs kommende Jahr voraus, denn aufhören möchte der Rentner, der seit über 25 Jahren im Dienst ist, noch nicht. „Die Saison war zwar nicht gut, aber man muss zufrieden sein“, ist sein persönliches Resümee. Und so ganz zu Ende ist die Saison noch nicht, lädt Käpt’n Huck ein zum offiziellen Abschluss mit Fährende-Party auf dem Varenholzer Ufer am Sonntag, 30. Oktober. Ab 10 Uhr morgens will er es noch einmal wissen und hofft dabei auf Wasser unter dem Kiel.

Für Peter Watermann, Pächter und Betreiber der Fähre Amanda, war es „eine durchwachsene Saison, die für ihn sogar noch etwas früher beendet war. Schon am 10. Oktober brachte er die Fähre zum Überwintern an ihren Liegeplatz im Mindener Industriehafen. Im Großen und Ganzen sei aber alles gut gelaufen. „Wir haben Glück gehabt, nichts ist kaputt gegangen und wir hatten auch kein Hochwasser.“ who

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