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Sanierungen an Brücken verschoben

Landkreis / Infrastruktur Sanierungen an Brücken verschoben

Die Sanierungsarbeiten an mehreren Brücken im Landkreis verschieben sich. Die bei der Ausschreibung ausgewählte Firma kann einige der für öffentliche Aufträge geltenden Bedingungen nicht erfüllen.

Betroffen sind unter anderem die Weserbrücke in Rinteln, Brücken über Bahngleise und B65 entlang der Landesstraße 450 (Warbersche Straße) in Bückeburg sowie die „Julianenbrücke“ über die Bornau (Vornhäger Straße) in Stadthagen.

Die infrage stehende Firma war die einzige, die sich bei der Ausschreibung beworben hatte, teilt Markus Brockmann auf Anfrage mit. Deshalb habe auch nicht die Möglichkeit bestanden, „einfach den Nächsten auf der Liste“ zu beauftragen, erklärt der Geschäftsbereichsleiter Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Vor der Vergabe eines öffentlichen Auftrags wird eine Firma unter anderem daraufhin überprüft, ob sie Sozialabgaben zahlt und ob sie versichert ist. An welcher Stelle das betroffene Unternehmen gepatzt hat, will Brockmann nicht sagen. Es habe sich nicht um eine Schaumburger Firma gehandelt.

Alle Brücken sind Teil ein- und desselben Auftrags, der nun erneut ausgeschrieben wird. Brockmann ist zuversichtlich, dass diesmal mehr Bewerbungen eingehen. Auch die Brückensanierer, die jetzt eine Abfuhr erhalten haben, könnten wieder um den Auftrag buhlen. Eine Chance hätten sie indes nur, wenn sie in den monierten Bereichen nachgebessert haben.

Für alle drei Schaumburger Städte gilt, dass die Landesbehörde den exakten Zeitpunkt des Sanierungsbeginns noch einmal gesondert bekannt geben will. Ob die Arbeiten parallel oder nacheinander erfolgen, ist von der Größe der Firma abhängig, die den Zuschlag erhält. Für den Fall, dass es sich dabei um ein kleineres Unternehmen handelt, geht Brockmann davon aus, dass als Erstes die Rintelner Weserbrücke erneuert wird, weil dort verhältnismäßig unkomplizierte Arbeiten anfielen. Beginn der Sanierung wären die Herbstferien, die Arbeiten an den Brücken in Bückeburg und Stadthagen würden sich entsprechend verzögern – zum Teil auch bis ins Frühjahr 2015.

Bei den Sanierungsarbeiten handelt es sich Brockmann zufolge nicht um dringende Arbeiten, sondern solche, die „nun mal irgendwann gemacht werden müssen“. Zum Zeitpunkt der Arbeiten sei in allen Fällen nur mit leichten Behinderungen zu rechnen.   jcp

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