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Aus dem Landkreis Saubillig
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Saubillig
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00:21 08.03.2018
Symbolbild Quelle: dpa
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Landkreis

Das Überangebot an Wildschweinfleisch treibt den Preis in den Keller. Auch in Schaumburg droht sich die Lage zu verschärfen. Im Landkreis sei bereits Anfang des Jahres die Schonzeit für das Schwarzwild aufgehoben worden, berichtet die Geschäftsführerin der Kreisjägerschaft, Katharina Sassenberg. Damit dürfen überall in Schaumburg Wildschweine geschossen werden. Nur Bachen mit ihren Frischlingen sind davon ausgenommen.

Ein Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland sei zwar auch ihr nicht bekannt, sagt Sassenberg. „Aber das kann schnell gehen und dann könnten auch Hausschweine infiziert werden.“ Daher seien auch die Schaumburger Jäger angewiesen worden, die Wildschweinpopulation zu minimieren – mit absehbaren Konsequenzen. „Wildhändler im Osten haben zum Teil schon gesagt, dass sie ihr Fleisch nicht mehr loswerden“, berichtet Sassenberg.

Niedriger als in den Vorjahren

Im Landkreis sei die Lage laut der Geschäftsführerin der Kreisjägerschaft bisher noch nicht ganz so dramatisch. Dennoch liege der Preis niedriger als in den Vorjahren – das Tier im Ganzen koste pro Kilo rund einen Euro.

Von weitestgehend stabilen Preisen berichtet dagegen Rolf Parno. Der Mitinhaber des Restaurants Dicker Heinrich ist selbst Jäger und setzt der Spottpreise in anderen Landesteilen zum Trotz aber auf regionale Produkte. „Wir verarbeiten nur Schaumburger Wild haben mit unseren Vertragspartnern feste Preise. Dabei bleiben wir“, betont Parno. „Wir wissen aber, dass man es anderswo fast geschenkt bekommt.“ lth

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