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Schaumburger Politiker für Steinmeier

Der nächste Bundespräsident Schaumburger Politiker für Steinmeier

Auf überwiegend positive Resonanz bei Schaumburger Politikern ist die Entscheidung der CDU/CSU für Frank-Walter Steinmeier (SPD) als nächsten Bundespräsidenten gestoßen. Der SPD-Vorsitzende Karsten Becker freut sich, „dass sich die Große Koalition in Gänze auf Steinmeier verständigt hat“. 

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Frank-Walter Steinmeier war das letzte Mal während des Bundestagswahlkampfes 2013 im Wahlkreis Nienburg-Schaumburg unterwegs, und zwar in Bad Rehburg. Mit dabei waren auch Karsten Becker (rechts) und Elke Tonne-Jork.

Quelle: Foto: Archiv (fwi)

Stadthagen / Landkreis.  Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann zeigt sich zufrieden, „dass die CDU sich bewusst nicht in Kampfabstimmungen begeben hat, denn mit Steinmeier war ein Kandidat gefunden, der überzeugen kann“. Beermann betont: „Mit Steinmeier unterstützen wir einen über die Parteigrenzen hinweg anerkannten und der breiten Bevölkerung bekannten Kandidaten, dem die Menschen vertrauen.“ Der Unionsabgeordnete fügt hinzu: „Ich sehe dies besonders in den außenpolitisch turbulenteren Zeiten als wichtiges Signal der Stabilität.“

  Damit ist laut Becker „die machtpolitische Hängepartie“ endlich beendet. Aus seiner Sicht sei für die Union einerseits die Persönlichkeit Steinmeiers ausschlaggebend und zum Zweiten „das hohe Ansehen, das er in der Bevölkerung und parteiübergreifend hat“.

 Anders als seine Parteiführung im Bund empfindet der Kreistagsabgeordnete der Linken, Metin Duygu, die Entscheidung für Steinmeier „gerade mal noch in Ordnung“. Er sehe das „zwiespältig“, so Duygu. Negativ an Steinmeier sei dessen Rolle bei der Agenda 2010, positiv hingegen, „dass er gegen den Kurs der Nato mit Blick auf Russland mehr zu einem Miteinander als zu einem Gegeneinander drängt“.

 Bei Facebook drücken sich SN-Leser gewohnt drastisch aus. „Wir haben überhaupt niemanden mehr in der Bundesregierung, der zu irgendetwas taugen würde“, schreibt Damien Kucklick. Und Michael Borgmann kommentiert: „Ein Architekt der Agenda 2010 kann nicht der Bundespräsident aller Deutschen werden. Kein Kandidat der Bürger ohne sozialem Rückgrat.“

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