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Schaumburger Wirtschaft bleibt gelassen

Keine Panik vor Trump Schaumburger Wirtschaft bleibt gelassen

In den USA wird morgen Donald Trump ins Amt des US-Präsidenten eingeführt. Mit seiner Ankündigung, die heimische Wirtschaft von ausländischen Einflüssen abschotten zu wollen, hat der Unternehmer für erheblichen Wirbel gesorgt.

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Landkreis. Betreffen sein könnten auch Schaumburger Firmen mit geschäftlichen Beziehungen über den großen Teich.

Die Rintelner Firma Stüken etwa ist seit mehr als 20 Jahren in den USA aktiv. Im Januar 1997 wurde ein Werk in der Nähe von Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gegründet. In diesem produzieren etwa 100 Mitarbeiter für den amerikanischen sowie den Weltmarkt.

Die Firma ist ein Zulieferbetrieb. Zu ihren Abnehmern gehören Unternehmen wie Bosch oder Conti. Laut Geschäftsführer Hubert Schmidt fertigt man Hülsen und Teile, die zum Beispiel in Airbags und ABS-Systemen verwendet werden. Schmidt bezweifelt, dass Trump seine Vorstellungen in die Realität umsetzt: „Er hängt bei Entscheidungen ja auch von seinem politischen Umfeld ab.“ Außerdem bestünden Verträge, die der US-Präsident nicht kündigen könne.

Zudem hält Schmidt es für unwahrscheinlich, dass Abschottung dem US-Markt helfen wird. Die Folgen würden sich auch dort sehr stark – und eher negativ – bemerkbar machen. Schließlich seien die USA einer der größten Abnehmer deutscher Exportartikel.

Bei Heye International besteht eine gewisse Unsicherheit. Der Obernkirchener Betrieb stellt Maschinen und Anlagen für Flaschen her. Die Verantwortlichen hoffen, dass andere Politiker Einfluss auf Trump nehmen. „Wir setzen auf die mäßigenden Kräfte aus Trumps Umfeld sowie der internationalen Politik“, erklärt Mark Ziegler. Der Marketing-Verantwortliche weiß: Der amerikanische Markt ist wichtig für das Unternehmen, der Anteil am Gesamtumsatz beträgt je nach Jahr fünf bis zehn Prozent.

Direkte Angestellte habe die Firma in den USA nicht, so Ziegler. Allerdings gebe es dort einen technischen Partner, der gleichfalls von Trumps Vorstellungen betroffen wäre. „In Panik verfallen wir hier aber nicht.“ ano

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