Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Schlimme Diagnose vor der Einschulung

Alex braucht Stammzellenspende Schlimme Diagnose vor der Einschulung

Der Leidensweg des kleinen Paul aus Rinteln berührt zahlreiche Schaumburger. Der an Blutkrebs erkrankte Junge aus Rinteln ergibt sich nicht seinem Schicksal und will leben – genauso wie Alex, dem das Schicksal auf ähnliche Weise übel mitgespielt hat.

Voriger Artikel
Ausgediente Mobiltelefone sind gefragt
Nächster Artikel
Sieger des 4-Wände-Magazin-Gewinnspiels stehen fest

Alex (5)

Quelle: pr.

Landkreis/Petershagen (r). Im März diagnostizierten die Ärzte Leukämie, mittlerweile steht fest: Eine Stammzellspende ist für Alex lebensnotwendig. Der Fünfjährige lebt mit seinen Eltern in Petershagen-Windheim. Freunde, Verwandte, Bekannte, einfach alle hoffen auf einen Erfolg der Typisierungsaktion am Sonnabend, 22. August, von 10 bis 17 Uhr im Gemeindehaus an der Kirche in Windheim, Dorfstraße 6.
Plakate weisen bereits auf den Termin hin, auch bei Facebook wird für die Typisierung getrommelt. Organisiert wird die Aktion vom Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenregister (NKR) gemeinsam mit Familie und Freunden von Alex.
Alex leidet an der sogenannten Burkitt-Leukämie. Die ist an sich gut heilbar, jedoch nicht, wenn es zum Rückfall kommt. Während der Chemotherapie habe der Verlauf der Krankheit eine ungünstige Wende genommen. Wie die Eltern mitteilen, wurde der befürchtete Rückfall am 22. Juni diagnostiziert. Dadurch sei eine Stammzellenspende lebensnotwendig geworden.
Alex hat sich auf den bevorstehenden Schulanfang gefreut, im März war er gerade dabei, das Seepferdchen-Abzeichen zu machen – damit er schwimmen kann, wenn er zur Schule kommt. Dann kam die traurige Diagnose.
Bei der Typisierung in Windheim wird jeweils eine Speichelprobe genommen. „Eine Blutentnahme, wie sie bei Typisierungen ebenfalls praktiziert werden kann, ist nicht vorgesehen“, teilt Claudia Südmeyer mit, die zu den Organisatorinnen der Aktion gehört.
Personen im Alter von 18 bis 55 Jahren können sich typisieren lassen. Die Aktion ist kostenlos. Spenden werden aber gerne entgegengenommen.
 Wie Südmeyer ergänzt, schrecke die Sorge vor einer Operation viele potenzielle Spender möglicherweise ab. Mittlerweile aber ist es so, dass die Stammzellen aus dem zirkulierenden Blut des Spenders entnommen werden. So bestätigt es auch die NKR: „An ein bis zwei Tagen werden dann für etwa je fünf Stunden die Stammzellen aus dem Blut herausgefiltert. Für diese Art der Spende ist weder eine Narkose noch ein stationärer Aufenthalt erforderlich.“ Und lediglich: „Als Nebenwirkungen können bei dieser Methode grippeartige Symptome während der Zeit der Hormongabe auftreten.“ In über 95 Prozent der Fälle werde so mit den Spendern verfahren.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg