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Schnellen Schrittes über die Neue Bult

Landkreis / Sommerglück Schnellen Schrittes über die Neue Bult

Seit ihrem zwölften Lebensjahr ist Petra Draper, Beiratsmitglied im Hannoverschen Rennverein, auf der Galopprennbahn Neue Bult zu Hause.

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Inka Mertens (von links) genießt zudem ein Stelldichein mit HRV-Präsident Gregor Baum und dessen Frau Julia Baum.

Quelle: bab

Von Babette Jakobs

Landkreis. Sie hat dort selbst Rennen geritten und züchtet Englische Vollblüter. SN-Sommerglück-Gewinnerin Inka Mehrtens merkt schnell, dass die Expertin nicht nur den Blick hinter die Kulissen gewähren kann, sondern auch über unerschöpfliches Fach- und Insiderwissen verfügt. Bei einem Renntag hat Draper die Sommerglück-Gewinnerin in die Feinheiten des Pferdesports eingeweiht und Tipps für die Beurteilung von Pferden gegeben. Bei elf Rennen ging das oft nur im Laufschritt.

Inka Mehrtens hat den richtigen Gewinn aus der SN-Verlosung geschnappt, denn sie ist selbst Reiterin. „Ich habe ein Pflegepferd und reite, seit ich fünf Jahre alt bin“, sagt die 31-Jährige, die im Reitverein Engelbostel ihrem Hobby nachgeht. Die Rennbahn liegt zwar praktisch in der Nachbarschaft, aber Mehrtens war dennoch erst fünfmal auf der Neuen Bult. Und eine persönliche Führung, die auch in den VIP-Sektor führte, ist deshalb umso attraktiver. Doch so lecker dort auch das Büfett ist: Die Musik spielt da, wo die Pferde sind und die Wetten abgeschlossen werden. Deshalb geht es nach der Stärkung erneut schnellen Schrittes weiter zum nächsten spannenden Rennen.

Das Wetten ist nicht nur Glücksache, beweisen Drapers Tipps, die der Sommerglück-Gewinnerin tatsächlich einen Gewinn einbringen. Die Konstitution eines Pferdes wird nämlich mitnichten nur durch Augenschein beurteilt. Das Abschneiden in den bisher absolvierten Rennen und der Vergleich des Leistungsvermögens der Tiere sind eine Wissenschaft für sich, aus der Draper bestimmte Wahrscheinlichkeiten ableitet.

Doch die Tagesform ist nicht zu unterschätzen und hängt von etlichen Faktoren ab. „Manche reisen sehr weit an, das macht Stress, wenn die Pferde stundenlang im Transporter stehen“, erklärt Draper, was sich alles auf deren Konstitution auswirken kann. Und auch der Superfavorit ist keine Bank, wenn er vor kurzem Probleme mit dem Huf hatte. Auch so etwas erfährt Mehrtens von Draper, denn die Pferdezüchterin hat auch eine Ausbildung als Huforthopädin.

Am Ende hat Mehrtens fast alles gesehen: die Meldestube, wo die Jockeys gewogen werden, das Innere des Führrings, wo die Besitzer und Trainer einen letzten Blick auf die Vierbeiner werfen, und sogar die Loge des Präsidenten vom Hannoverschen Rennverein, Gregor Baum. Die Engelbostlerin hat Einblicke und Einsichten bekommen, die vom Stammbaum des Englischen Vollbluts über den Tierschutz bis zur Geschichte der Rennbahn reichen. Und das muss die 31-Jährige erst einmal sacken lassen. „Da muss ich jetzt erst mal eine Nacht drüber schlafen“, sagt sie am Ende ihres Tages auf der Rennbahn.

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