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Schritte zur Energieautarkie

Ausblick Schritte zur Energieautarkie

Die Grünen-Fraktion im Kreistag strebt an, dass der Landkreis Schaumburg auf dem Weg zu einer Energieautarkie deutliche Schritte vorankommt. Das steht auf der Liste der kreispolitischen Ziele der Grünen für 2015 ganz oben.

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Landkreis. „Dabei haben wir nicht nur den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien in den Blick genommen, sondern auch das Energieeinsparungspotenzial im Zusammenhang mit der Wärmedämmung von Gebäuden“, erläutert Fraktionschef Michael Dombrowski. Derartige Maßnahmen führten zu einer regionalen Wertschöpfung. Hierbei seien die Klimaschutzmanager des Landkreises gefragt. Dazu müssten im laufenden Jahr im Hinblick auf den Gebäudebestand und dessen Altersstruktur zunächst die Grundlagen ermittelt werden.
Das regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises bedürfe der Überarbeitung, fährt Dombrowski fort. Dabei seien zum Thema regenerative Energien Schwerpunkte zu setzen, ebenso im Bereich der zusätzlichen Ausweisung von Naturschutzgebieten. „Da die personelle Ausstattung des Landkreises in diesem Bereich nicht ausreicht und die Bearbeitung nur schleppend vorangeht, wird im Zusammenhang mit den Haushaltsplanberatungen die Schaffung zusätzlicher Stellen zu diskutieren sein“, kündigt der Grünen-Fraktionschef an.
Die vermehrte Aufnahme von Migranten macht nach Überzeugung der Grünen die Schaffung zusätzlicher Sozialarbeiterstellen für die Flüchtlingsarbeit erforderlich. Dombrowski dazu: „Da die Zuständigkeit hierfür beim Landkreis liegt, sollte möglichst eigenes Personal diese Aufgabe übernehmen.“
Auch in der allgemeinen Verwaltung solle bei der Schaffung von Ausbildungsstellen und im Rahmen der Neubesetzung von Stellen nach Meinung der Grünen auf eine Erhöhung des Anteils der Mitarbeiter der Verwaltung mit Migrationshintergrund geachtet werden. „Die kulturelle Kompetenz und die ergänzende Sprachkompetenz müssen als Auswahlkriterien verstärkt gewichtet werden“, fordert der Fraktionschef.
Die Grünen beabsichtigen nach eigenem Bekunden, zu den genannten Themenfeldern externe Experten zu Vorträgen einzuladen und im Anschluss daran über Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Von Stefan Rothe

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