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Schülerzahl sinkt weiter leicht

Landkreis Schülerzahl sinkt weiter leicht

Die Zahl der Schüler im Landkreis wird in den kommenden zehn Jahren weiter leicht sinken. Diese Prognose hat Rolf Mahnert, Leiter des Kreisschulamtes, im Schulausschuss des Kreistags abgegeben. Er versicherte, dass alle allgemeinbildenden Schulen kreisweit im Bestand trotzdem auch langfristig nicht gefährdet sind.

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LANDKREIS. Wie Mahnert ausführte, sind vor zwölf Jahren in Schaumburg noch 1884 Kinder eingeschult worden. Dann ging die Kurve drastisch nach unten, derzeit befinden sich kreisweit 1261 Schüler im ersten Jahrgang. Laut Prognose werden es im Jahr 2027 noch 1187 sein, der Sinkflug wird also erheblich moderater.

Mahnert berichtete, dass aktuell insgesamt 438 junge Flüchtlinge auf den 15 allgemeinbildenden Schulen unterrichtet werden. Die meisten sind es mit 43 an der Oberschule Am Schlosspark in Stadthagen. An sämtlichen Schulen gebe es Sprachlernklassen, diese flächendeckende Versorgung sei „niedersachsenweit einmalig“, hob Mahnert hervor.

Schulisches Angebot gelobt

Kreisschuldezernentin Katharina Augath hob vor den Schulpolitikern hervor, Schaumburg weise die landesweit niedrigste Quote an Schulabbrechern sowie eine weit überdurchschnittlichhohe Abiturquote auf. Das sei unter anderem auf die Vielfalt des schulischen Angebots zurückzuführen. Fünf Gymnasien, fünf IGS, drei Oberschulen, zwei Berufsschulen und zwei Förderschulen – diese Breite weise kein anderer Landkreis in Niedersachsen auf. Das gelte auch für die Zahl von zehn gymnasialen Oberstufen.

Bei dieser Angebotspalette „kann jeder Schüler passgenau das finden, was für ihn am besten geeignet ist“, kommentierte Heiko Tadge (CDU). Das sei der Schlüssel dafür, dass Schaumburg bei den genannten Daten so gut dastehe. „Wir können uns ruhig kräftig auf die Schultern klopfen“, tat Tadge kund.

Dieter Horn (SPD) fügte hinzu, es sei gut, dass die schulische Vielfalt hier von allen Parteien getragen werde. Schulpolitische Kämpfe gehörten der Vergangenheit an. Augath bemerkte, als effektiv erweise sich, dass der Landkreis für alle allgemeinbildenden Schulen aus einer Hand verantwortlich sei. ssr

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