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Schulabbrecher:Die Quote im Kreis sinkt weiter

Landkreis / Statistik Schulabbrecher:Die Quote im Kreis sinkt weiter

Die Zahl der Schulabbrecher ist im Landkreis Schaumburg in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Waren es 2007 noch 67 Schüler (3,6 Prozent), die ihre Bildungseinrichtung ohne Abschluss verlassen haben, verringerte sich die Zahl 2010 auf 55 (drei Prozent).

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Die Zahl der Schulabbrecher in Schaumburg ist gesunken.

Quelle: pr.

Landkreis (par).   „Damit liegen wir deutlich unter dem Landesschnitt“, erklärte Bildungsdezernentin Katharina Augath. In Niedersachen liegt dieser bei rund sechs Prozent. In den Jahren 2007 bis 2010 haben 242 Schüler im Landkreis Schaumburg die allgemeinbildenden Schulen nach der Sekundarstufe I ohne Abschluss verlassen. Dieses entspricht einer durchschnittlichen Quote von 3,4 Prozent der entlassenen Schüler. „Für 2011 haben die Schulen einen weiteren deutlichen Rückgang prognostiziert, hier liegen uns jedoch keine endgültigen Werte vor“, sagte Augath.

Der positiv abnehmende Trend aus dem Landkreis spiegelt sich auch im Bundesvergleich wider. Die gute Nachricht: Immer weniger Schüler verlassen die Schule ohne Abschluss. Die schlechte: Noch immer sind es jährlich 53 000 Jungen und Mädchen. Damit sinkt die Abbrecherquote nur sehr langsam. „In den meisten Fällen handelt es sich um Haupt- und Förderschulen“, merkte die Bildungsdezernentin an.

Auf dem „Bildungsgipfel“ vor dreieinhalb Jahren hatten sich Bund und Länder ein hohes Ziel gesteckt: Sie wollten den Anteil der Schulabbrecher in fünf Jahren halbieren, von acht auf vier Prozent. Jetzt zeigt sich: Davon sind sie noch weit entfernt. 2010 haben 6,5 Prozent der Schüler eines Altersjahrgangs keinen Abschluss gemacht, teilte das Statistische Bundesamt Ende März mit.

Die Schulpflicht endet laut niedersächsischem Schulgesetz grundsätzlich zwölf Jahre nach ihrem Beginn. Zunächst besuchen die Schüler mindestens neun Jahre lang Schulen im Primarbereich und im Sekundarbereich I. Im Anschluss daran erfüllen sie ihre Schulpflicht durch den Besuch von Schulen im Sekundarbereich II, durch den Besuch einer allgemeinbildenden Schule oder einer berufsbildenden Schule.

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