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Schulbusse werden abgeschafft

Kreisausschüsse machen den Weg frei Schulbusse werden abgeschafft

Vom kommenden Schuljahr an wird es im Landkreis keine speziellen Schulbusse mehr geben. Diese werden vielmehr in das allgemeine Busliniennetz des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) integriert.

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Landkreis. Diese Vereinbarung zwischen Landkreis und Busunternehmen ist am Mittwoch in einer gemeinsamen Sitzung des Schulausschusses und des Ausschusses für Kreisentwicklung des Kreistags bekannt gegeben worden.

 Mit der Veränderung eröffnet sich für den ÖPNV nach den Worten des Ersten Kreisrats Klaus Heimann eine „riesige Chance“. Denn auf einen Schlag stünden etliche bisher für Schüler reservierte Buslinien nun allen Fahrgästen zur Verfügung. Das werde vor allem in den Regionen Lindhorst, Sachsenhagen und Nienstädt „zu erheblichen Verbesserungen führen“. Mehr noch: Bisherige Leerfahrten der Schulbusse werden künftig dazu genutzt, zusätzliche Fahrten zum Bahnhof in Stadthagen einzurichten und künftig das Gesamtklinikum Schaumburg anzubinden. Christiane Reckmann (SPD) würdigte „diese Lückenschlüsse in unserem ÖPNV-Netz als bestechenden Vorteil der neuen Regelung“.

 Gleichzeitig wird die so genannte „Durchtarifierung“ eingeführt, wie Jörg Seehausen, Geschäftsführer der Schaumburger Verkehrsgesellschaft, erläuterte. Das bedeutet: Wer bis zu seinem Ziel umsteigen muss, benötigt künftig nur noch eine Fahrkarte. „Diese ist preislich deutlich günstiger als die bisher erforderlichen zwei Fahrkarten“.

 Schuldezernentin Katharina Augath betonte, für den Schülertransport ergebe sich bezüglich der Linienführung, der Haltestellen und der Fahrzeiten so gut wie keine Veränderungen. „Qualität und Sicherheit bleiben in gewohntem Maße bestehen.“ Als „wahnsinnigen Qualitätssprung“ würdigte Gunter Feuerbach (CDU) einen mit der Reform für die Schüler verbundenen Vorteil. Denn diese können, anders als bisher, ihre Jahreskarten mit Ausnahme der Sommerferien jederzeit auch außerhalb der Schulzeiten, für sämtliche Busse im Kreisgebiet nutzen.

 Durch das neue Modell spart der Kreis beim Schülertransport jährlich 260000 Euro ein. Auf Nachfrage versicherte Seehausen, die Busunternehmen würden auf eine möglicherweise stark ansteigende Nachfrage flexibel mit zusätzlichen Bussen reagieren. ssr

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