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Aus dem Landkreis Seelsorge sucht Helfer
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Seelsorge sucht Helfer
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16:30 22.03.2017
Etwa zweimal am Tag rufen Menschen mit suizidalen Gedanken an. Quelle: pr
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BÜCKEBURG/BAD OEYNHAUSEN

Erfreulich findet Henning, dass die Zahl der unerwünschten Gespräche (sogenannte Scherz- und Testanrufe) weiter rückläufig ist. Die Zahl der seelsorglichen Gespräche dagegen sei leicht angestiegen. Im Durchschnitt gingen 43 Anrufe pro Tag ein.

Viele Anrufer sind alleinlebend

52 Prozent der Anrufenden sind alleinlebend. Eine überdurchschnittlich hohe Zahl im Vergleich zum Anteil der Alleinstehenden an der Gesamtbevölkerung – 2014 waren das 22 Prozent, fast 90 Prozent davon lebten auch allein.

Etwa zweimal am Tag rufen Menschen mit suizidalen Gedanken an. Ihnen zur Seite zu stehen, war die Ursprungsmotivation der Telefonseeelsorge. Heute sind die Themen weiter gefächert: Es kann um Stress in der Beziehung gehen, Angst vor Anforderungen bei der Arbeit, Sucht und mehr. Mehr als 90 Prozent der Anrufenden nutzen das Angebot, ihren Namen nicht zu nennen.

74 Ehrenamtliche teilen sich die Schichten ein

Das Gesprächsangebot der Telefonseelsorge besteht rund um die Uhr. Zurzeit teilen sich 74 Ehrenamtliche die Schichten am Telefon und in der Chatberatung. „Sie werden sorgfältig ausgebildet“, weiß Henning. Die Ehrenamtlichen seien bereit zuzuhören. Sie versuchten zu verstehen, was den anderen Menschen beschäftigt.

Jetzt braucht das Team Verstärkung und „freut sich auf Menschen, die diese Aufgabe gern übernehmen möchten. Die Ausbildung startet im April. Wer Interesse daran hat, der kann sich jetzt melden und Fragen in einem Vorgespräch klären. Am 1. April ist dann Gelegenheit, die Arbeit an einem Praxistag näher kennenzulernen.

Weitere Informationen gibt es auf telefonseelsorge-ostwestfalen.de, unter (05731) 3185 oder per E-Mail: ostwestfalen@telefonseelsorge.de.r

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