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Sommerfest der Kreisjägerschaft

„Mimi“ klärt auf Sommerfest der Kreisjägerschaft

André Wiedenberg ist mit einem ganz bestimmten Ziel zum Sommerfest der Kreisjägerschaft Schaumburg am Forsthaus Halt angereist: „Ich möchte zeigen, dass wir Jäger nicht die schlimmen Totschießer sind, für die man uns hält.“ Dabei unterstützte ihn das ein Jahr alte Wüstenbussardweibchen „Mimi“.

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André Wiedenberg und Wüstenbussard „Mimi“.

Quelle: mak

Landkreis (mak). Wüstenbussarde gibt es in Deutschland nicht in der freien Natur – sie sind jedoch beliebte Jagdvögel, wie der Jäger den neugierigen Besuchern erklärte. „Diese Tiere sind sehr ruhig und umgänglich. Sind sie satt, haben sie keinen Grund, einfach drauflos zu jagen.“ Fotos sind, zumindest in diesem Fall, auch kein Problem. „Mimi posiert eigentlich immer, wenn sie einen Kamerablitz hört“, sagte Wiedenberg lachend.
Der Jagdvogelfreund aus Schwelentrupp ist zum ersten Mal beim Sommerfest dabei gewesen. „Die Kreisjägerschaft hat angefragt, ob ich kommen würde, da hab ich sofort zugesagt.“ Er unterstütze die Aktion sehr gerne, da er es wichtig findet, etwas Positives für das Bild der Jägerschaft in der Öffentlichkeit beizutragen.
Ein paar Meter weiter drehte sich alles um die vierbeinigen Freunde der Jäger. In zwei Gruppen stellte Herbert Langhanki, Obmann für das Hundewesen bei der Kreisjägerschaft, ausgelernte Jagdhunde und Welpen vor. „Border-Terrier, die Hunde mit dem großen Herzen, werden zur Stöber- und Baujagd sowie zur Nachsuche eingesetzt“, so Langhanki. Beide Gruppen liefen jeweils im Kreis um den Obmann herum und führten zwischendurch ein paar Tricks vor.
Die achteinhalb Monate alte „Daisy“, ein Pason-Jack-Russel, zählte zu den ältesten Welpen. Sie wurde von Sabrina Heine und Marcel Galk, einem jungen Pärchen aus Seggebruch, adoptiert. „Daisy ist auf einem Ohr taub und auf dem anderen schwerhörig“, sagte Galk. Das mache das Training schwieriger, da statt mit Lauten nur mit Zeichen trainiert werden kann. Bevor die kleine Hundedame in Seggebruch ihr neues zu Hause fand, musste „Daisy“ jedoch zwei Rückschläge einstecken. „Aufgrund ihrer Taubheit wurde sie zweimal erfolglos vermittelt“, verriet Heine.
Ein Leben ohne „Daisy“ können sich die beiden nicht mehr vorstellen. „Natürlich macht es mehr Arbeit, sie zu erziehen, aber mittlerweile haben wir sie sehr in unser Herz geschlossen“, sagte der Seggebrucher.

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