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Sommeruni bekommt Note 1,9

Konzept kommt an Sommeruni bekommt Note 1,9

Eine ausgesprochen positive Bilanz haben Kreisbildungsdezernentin Katharina Augath und Volkshochschuldirektorin Undine Rosenwald-Metz zur Sommeruni 2017 im VHS-Beirat gezogen. Das neue Konzept, die Veranstaltung zur Hochschulorientierung für Oberstufenschüler an zwei Standorten, an nur zwei Tagen vor den Sommerferien und für weniger Gebühren als in den Jahren zuvor anzubieten, „hat sich bewährt“, wie Augath sagte.

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Quelle: PR

LANDKREIS. Wie berichtet hatte das Interesse an der Sommeruni in den vergangenen Jahren stark abgenommen. 2016 hatten sich nur noch knapp 100 Schüler angemeldet. Dieses Mal sind es jedoch 310 Teilnehmer gewesen. Erstmals war neben Rinteln auch Stadthagen ein Veranstaltungsort. Die Sommeruni wurde erstmals nicht in die Ferien, sondern in die Woche davor gelegt. Statt an fünf Tagen (Gebühr: 100 Euro) fand das Event komprimiert an zwei Tagen (Gebühr: 20 Euro) statt. „Die kurze und prägnante Form kommt den Bedürfnissen der heutigen Jugendlichen offenbar entgegen“, resümierte Augath.

Durchschnittsnote von 1,9

Die Teilnehmer hatten Fragebogen zur Bewertung dieser Form der Sommeruni ausgefüllt. Dabei sei eine Durchschnittsnote von 1,9 herausgekommen, berichtete Rosenwald-Metz. Viele Teilnehmer hätten geäußert, die Sache habe Spaß gemacht und zum Studium motiviert. Besonders stark angewählt worden seien Seminare, die der allgemeinen Studienorientierung dienen oder Arbeits- und Lerntechniken beinhalten. Die bevorzugten Fächer seien Psychologie, Medizin und Jura gewesen, so Rosenwald-Metz: „Das waren klar die Renner.“

Eine Besprechung mit den Leitungen von Schulen mit gymnasialer Oberstufe nach Ablauf der Sommeruni habe ergeben, das sich das neue Veranstaltungskonzept auch aus deren Sicht „absolut bewährt“ hat, wie Augath berichtete. Die Pädagogen sähen die Sommeruni „als wichtigen Baustein in der Berufs- und Studienorientierung“.

Alternatives Angebot vorgeschlagen

Augath und Rosenwald-Metz empfahlen, die Sommeruni im kommenden Jahr mit dem neuen Konzept zu wiederholen. Als Zusatz schlugen sie vor, „ein alternatives Angebot für Teilnehmer ohne Interesse an einem Studium zu schaffen“, wie die VHS-Direktorin formulierte. Hier könne es zum Beispiel um Fragen zur Lebensplanung gehen.

„Das Konzept passt im Moment so“, kommentierte Klaus-Dieter Drewes (CDU): „Wir sollten das so fortsetzen.“ Ähnlich äußerte sich auch die Ausschussvorsitzende Heidemarie Hanauske (SPD). Richard Wilmers (WIR) zeigte sich mit dem Anstieg der Teilnehmerzahlen zufrieden. Einmütig befürwortete der VHS-Beirat die Fortsetzung der Sommeruni 2018 in der neuen Form. ssr

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